21. Mai 2007. Die hauptamtlichen Dezernenten von Stadt und Landkreis Kassel haben sich abschließend über die Rahmenbedingungen der Fusion der beiden Gesundheitsämter geeinigt. „Wir haben den Text der notwendigen öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen Stadt und Landkreis beschlossen und den Kostenrahmen für das gemeinsame Gesundheitsamt abgestimmt“, fassten der Kasseler Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Landrat Dr. Udo Schlitzberger die Diskussion der hauptamtlichen Dezernenten der beiden Gebietskörperschaften auf einer der regelmäßig stattfindenden Dezernentenkonferenzen zusammen.
Die Fusion zweier bisher selbständiger Ämter habe einen nicht unerheblichen Arbeitsaufwand für die beiden beteiligten Verwaltungen verursacht, so Hilgen weiter. Neben der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung, in der der Umfang der übertragenen Aufgaben und die Grundlagen für die Arbeit des gemeinsamen Amtes geregelt werden, spielten Vereinbarungen über Personal und Räumlichkeiten sowie Aufteilung der Kosten eine entscheidende Rolle für das Zustandekommen eines gemeinsamen Amtes. Die entsprechenden Unterlagen würden jetzt den kommunalen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt.
„Es ist eine gute Lösung, dass das gemeinsame Gesundheitsamt im Kreishaus untergebracht wird - hier stehen moderne Funktionsräume und Büros zur Verfügung, die einen besseren Service bieten“, stellte Landrat Dr. Udo Schlitzberger die Vorteile für die Bürger heraus.
Wenn die Kasseler Stadtverordnetenversammlung und der Kreistag den Verträgen und Vereinbarungen ihren Segen geben, könne das fusionierte Gesundheitsamt zum 1. Januar 2008 starten.
„Die Fusion an der Spitze des Amtes haben wir ja bereits umgesetzt, da Frau Dr. Karin Seuren-Kronenberg die beiden Ämter seit Juli 2006 leitet“, informierte der Oberbürgermeister. Den Weg zum jetzt abschließend vorbereiteten gemeinsamen Amt hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Ämter zusammen beschritten, so Hilgen weiter. Diese gute Kooperation im Vorfeld sei die beste Grundlage dafür, dass das fusionierte Gesundheitsamt von Stadt und Kreis eine Erfolgsgeschichte wird, ergänzte Dr. Schlitzberger. Oberbürgermeister und Landrat sind sich abschließend einig, dass mit den in den letzten Monaten umgesetzten Fusionen der beiden Volkshochschulen und der Ausländerämter, der Verwirklichung des gemeinsamen Gesundheitsamtes sowie einer Vielzahl weiterer Kooperationen und gemeinsamen Organisationen von Stadt und Landkreis Kassel bundesweit an der Spitze der interkommunalen Zusammenarbeit stehen.
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