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Hilfe bei Herzstillstand im Rathaus
Borken - 22. Mai 2007. Im Foyer des Rathauses ist seit Ende letzter Woche ein Defibrillator installiert. Dieses Gerät kann bei plötzlichem Herzstillstand Leben retten.
Bekannt unter dem Namen „Plötzlicher Herztod“, ist in Deutschland fast täglich 300 Mal schnelle Hilfe im Ernstfall nötig. Mit Hilfe eines Defibrillators, der auf die Brust gesetzt wird, werden Stromstöße an den Betroffenen abgegeben, um das Herz des Patienten zu reanimieren und ihn aus der Bewusstlosigkeit zu holen. Das Gerät entscheidet nach einer automatischen Analyse des Patienten, ob eine Defibrillation notwendig ist. Nur bei einem positiven Ergebnis wird die Funktion freigeschaltet und kann durch den Anwender ausgelöst werden. Eine Computerstimme gibt dem Helfer zudem klare Anweisungen.
In der Stadtverwaltung wurden hierfür 21 Mitarbeiter geschult, die das Gerät im Notfall bedienen können. Zusätzlich wurden im Rahmen des verpflichtend durchzuführenden Erste-Hilfe-Trainings die Ersthelfer auf das Gerät eingewiesen.
Das Defibrillationsgerät befindet sich in einem extra dafür vorgesehenen Glaskasten, der mit einem Alarm ausgestattet ist. Sobald das Gerät entnommen wird, ertönt eine Sirene, um geschulte Helfer zu rufen, aber natürlich auch um einen Diebstahl zu verhindern.
Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:
Gerätebeauftragter der Stadt Borken Gerhard Böing vor dem Defibrillator (1)
Gerätebeauftragter der Stadt Borken Gerhard Böing vor dem Defibrillator (2)
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