Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 25. Mai 2007

"Ein Kompass durch EU und Förderprogramme"

IPZ veranstaltet Seminar in Europa-Stadt Bocholt

Bocholt (pd).

Das Institut für Städtepartnerschaften und internationale Zusammenarbeit aus Bonn veranstaltet am Montag, 4. Juni 2007, in der Zeit von 9 - 16.45 Uhr, im Bocholter Rathaus eine Veranstaltung mit dem Thema "Kurs Europa". Hier erhalten Interessierte einen Kompass durch EU und Förderprogramme.

Mit “Europa” verbinden die meisten Bürger nur sehr vage Vorstellungen - selbst 60 Prozent der Multiplikatoren, die in Kommunen, Bildungseinrichtungen und Partnerschaftsvereinen “kompetent” sein sollten, gaben bei einer Befragung des Bonner Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) an, sich nicht auszukennen.

Das ist kein Wunder bei den verschachtelten europäischen Organen, Institutionen und Informationsstellen, über die man sich auf über 2.300 Internetseiten zur EU und den über 300 Förderprogrammen, die allein für Kommunen, Partnerschaften und den Bildungsbereich nutzbar sind, informieren müsste. Weil aber gerade die Förderangebote der EU überaus wichtig sind, ist so etwas wie ein Kompass gefragt. Das Bonner Institut macht nun das Angebot, sich in einem “Kurs Europa” einen Überblick zu verschaffen und mit Hilfe einer Werkmappe und einer Förder-Suchdatei auch nach dem Kurs über die wichtigsten “Schlüssel” zur EU zur verfügen.

Am Montag, 4.Juni, findet dieser Europa-Kurs mit Unterstützung der Staatskanzlei NRW im Rathaus der Europastadt Bocholt statt, bei dem die stellvertretende Bürgermeisterin Ilse Tekampe die Teilnehmer begrüßen wird. Über aktuelle Europapolitik im Dienst von Kommunen und Bürgern referiert neben dem IPZ-Europa-Team Susanne Knäpper von der NRW-Bank in Düsseldorf, die vor allem Kommunen als Beratungsstelle zur Verfügung steht – so bei den schwierigeren Strukturfonds. Sie wird auch das für Kommunen und Schulen nutzbare neue Programm „Intelligente Energie – Europa“ vorstellen. Die Europapolitik des Landes Nordrhein-Westfalen erläutert Claudia Münch von der Staatskanzlei NRW, die auch Autorin der großen Datei „Europa in NRW“ ist.

Wichtige Anlaufstellen für Bürger, Kommunen und Bildungseinrichtungen sind die Europa-Informationszentren und Relais geworden, von denen es inzwischen über 50 in Deutschland gibt. In Bocholt wird Udo Röllenblech vom Europe Direct Relais in Steinfurt die Angebote für Information und Beratung für die Region vorstellen, von denen vor allem Partnerschaftskomitees und Schulen profitieren können.

Für die Praktiker in der Partnerschaftsarbeit sind vor allem die Förderprogramme für internationale Begegnungen wichtig - sie werden in einem eigenen Teil vom Bonner Institut (Anna Noddeland, MES) vorgestellt.

Insgesamt 25 “Europa-Kurse” hat das Institut bisher realisieren können - dazu über siebzig Europa-Aktionstage an weiterführenden Schulen - für fünf der Workshops in den verschiedenen Regionen des Landes hat die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen 2007 die Förderung übernommen, denn auch das Land möchte mehr Bürgerinnen und Bürger in den Europa-Dialog einbeziehen.

Für die Region ist nun Bocholt der Austragungsort für den Europa-Kurs. Interessenten können das Programm beim IPZ in Bonn (per e-mail über ipz-bonn@t-online.de) anfordern - für eine Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung bis spätestens 31.Mai erforderlich (per Fax an 0228-48 65 94 oder e-mail ipz-bonn@t-online.de)

Die Presse ist zu dieser Veranstaltung am Montag, 04.06.2007, im Rathaus, Ratssaal, Berliner Platz 1, 46395 Bocholt, freundlichst eingeladen. ______________________________________________________________________________ Ansprechpartner bei der Stadt Bocholt ist Petra Taubach, Tel. 028 71 – 95 33 28 und beim IPZ in Bonn Anna C.Noddeland und Dietmar M. Woesler, Tel. 0228-48 61 80 (Anschrift: IPZ, Adenauerallee 176, 53113 Bonn, website: www.ipz-bonn.de)

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Fachbereich Zentrale Verwaltung, Petra Taubach, Tel.-Nr. 0 28 71 / 95 33 28, e-mail: ptaubach@mail.bocholt.de, IPZ Bonn, Anna C. Noddeland und Dietmar Woesler, Tel. 0228-48 61 80