11. Juni 2007. „Die Natur als Künstlerin“ ist der Titel einer Sonderausstellung, die im Naturkundemuseum im Ottoneum, Steinweg 2, am Sonntag, 17, Juni, 15 Uhr, eröffnet wird und vom 19. Juni bis 14. Oktober gezeigt wird.
Gibt es während der documenta schon genug Kunst in der Stadt? Mit der Ausstellung „Die Natur als Künstlerin“ versucht das Naturkundemuseum eine lebendige Präsentation zeitloser Ästhetik. Meisterhafte Schmuckstücke der Natur, lebende Tiere, Modelle und Präparate vereinigen sich mit Interpretationen von Künstlern zu einer Hommage an die Natur.
Ein Meerwasseraquarium mit faszinierenden Korallen und Fischen steht anderen tierischen Baukünstlern gegenüber: Ein lebendiger Bienen- und ein Ameisenstaat bilden vor den Augen der Besucher ihre bewundernswerten Behausungen.
Preisgekrönte Naturfotografien, Arbeiten des Künstlers Peter Heckwolf und Tierportraits der Kasseler Kunststudenten Diana Kühn und Minwu Lee setzen die Natur kunstvoll in Szene.
Ein Blick durch zwei Mikroskope auf kleinste Mineralien enthüllt natürliche Ästhetik im sonst nicht sichtbaren Bereich. Bei einem Riesen-Natur-Memoryspiel müssen die Kleinen wie die Großen genau auf die Feinheiten der abgebildeten Schmetterlingsflügel achten um die richtigen Paare zusammen zu suchen.
Das Naturkundemuseum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr sowie mittwochs bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreise beträgt pro Person für Erwachsene 1,50 Euro, ermäßigter Eintritt ein Euro sowie für Schulklassen 50 Cent.
Führungen finden nach Vereinbarung statt. Das Info- und Anmeldetelefon ist unter der Nummer 05 61/7 87-40 66 dienstags bis freitags von 10 bis 16.30 Uhr besetzt. Weitere Informationen unter www.naturkundemuseum-kassel.de.
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