26. Juni 2007. „Wieder eine stolze Bilanz“, stellt Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel anlässlich der Vorlage des PIA-Jahresberichtes 2006 fest. „Wir konnten die Teilnahmezahlen an PIA gegenüber 2005 noch mal um 100 Personen steigern.“ Im Jahr 2006 hat sich die Stadt Kassel erneut am hessischen Aktionsgramm Regionale Arbeitsmarktpolitik (HARA)/Passgenau in Arbeit (PIA) beteiligt.
Mit PIA-Projekten wurden 300 Langzeitarbeitslose Männer und Frauen aus Kassel auf eine Arbeitsaufnahme bzw. Ausbildung vorbereitet.
Die Programmteilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen zum Beispiel an berufsorientierenden Deutschkursen teil. Durch zusätzliche Beratungsangebote in Kooperation mit der Arbeitsförderung Kassel-Stadt GmbH (AFK) konnten junge Menschen mit Migrationshintergrund auf eine Ausbildung vorbereitet werden. Besonderen Stellenwert haben darüber hinaus PIA-Projekte, in denen Drogenabhängige, Wohnungslose und Personen, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, durch gemeinnützige Beschäftigung und sozialpädagogische Betreuung ins Erwerbsleben integriert werden.
Das Programm wird zum überwiegenden Teil aus Landesmitteln und aus Geldern der Europäischen Union finanziert.
„PIA macht besonders in Zeiten sinkender Arbeitslosigkeit einen Sinn, um Menschen mit Vermittlungshemmnissen bessere Startchancen zu bieten“, so Dr. Barthel.
Ein nicht erwerbsfähiger ehemaliger Kunde des Sozialamtes konnte durch seine Teilnahme an PIA so gefördert werden, dass er wieder regelmäßig arbeiten kann. Er hat mittlerweile durch die Unterstützung von PIA eine Ausbildung zum Bürokaufmann begonnen.
Für Fragen zur Kommunalen Arbeitsförderung und insbesondere zur Qualifizierung Langzeitarbeitsloser sowie zur Einrichtung von Arbeitsgelegenheiten und zur konkreten Projektplanung steht Peter Strotmann, Sozialamt der Stadt Kassel, Leiter Kommunale Arbeitsförderung, Telefon 7 87-40 92, E-Mail peter.strotmann@stadt-kassel.de, zur Verfügung.
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