Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 03. Juli 2007
Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters

Magdeburg.

Umweltfreundliche Fahrzeuge

Um klimaschädliche CO2-Emissionen zu senken, wird die Landeshauptstadt Magdeburg ihren  Fuhrpark schrittweise auf erdgasbetriebene Fahrzeuge umstellen. Bei Nutzfahrzeugen, die keinen Erdgasbetrieb zulassen, sollen grundsätzlich schadstoffarme Fahrzeuge eingesetzt werden. Das städtische Umweltamt wird ab sofort den CO2-Ausstoß  aller städtischen Kraftfahrzeuge erheben und jährlich kontrollieren.

 

Mit der auf der 14. Internationalen Jahreskonferenz und Mitgliederversammlung des Klima-Bündnisses beschlossenen Neudefinition der CO2/-Reduktionsziele haben sich die Mitgliedskommunen verpflichtet, die Vision einer möglichst CO2-freien Zukunft zu konkretisieren und Klimaschutzmaßnahmen in die kommunalen Prozesse und Programme einzubinden. Im Rahmen der EU-Luftqualitätsziele für Schadstoffe im Straßenverkehr kann der  Kraftstoff Erdgas einen wesentlichen Beitrag zur dringenden erforderlichen Schadstoffentlastung im Verkehr führen. Von allen fossilen Energieträgern weist Erdgas bei der Verbrennung die günstigste Kohlendioxid-Bilanz auf. Im Vergleich zu einem Benziner verursacht Erdgas um bis zu 25 Prozent weniger Kohlendioxid und trägt bis zu 80 Prozent weniger zur Smogbildung bei. Darüber hinaus ist der Einsatz von Erdgas 50 Prozent gegenüber dem Kraftstoff Benzin und 40 Prozent gegenüber dem Kraftstoff Diesel kostengünstiger. Mit zunehmender Motoroptimierung auf Erdgas können selbst die strengsten Grenzwerte erfüllt werden. Infolgedessen setzt sich die Europäische Union europaweit für die verstärkte Einführung von Erdgas als Kraftstoff ein.

 

Die Landeshauptstadt Magdeburg hat mit dem Beitritt zum Klimabündnis e. V. ihre Absicht erklärt, auf kommunaler Ebene einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

 

 

 

B-Pläne

Der Entwurf des Bebauungsplans Nr. 428-3 „Merkurweg“ soll nach der öffentlichen Auslegung vereinfacht geändert werden. Vorgesehen ist, eine Baulinie zu ändern. Über die Änderung des B-Planes muss der Stadtrat entscheiden.

 

Für das Gebiet nördlich der Kastanienstraße soll ein einfacher Bebauungsplan aufgestellt werden. Sein Ziel ist die Sicherung des Stadtteilzentrums entlang der Lübecker Straße, der B-Plan soll die Ansiedlung weiterer großflächiger Märkte unterbinden. Über die Aufstellung des B-Planes muss der Stadtrat entscheiden.

 

Zum B-Plan „Kümmelsberg Ostseite“ wurden die Stellungnahmen aus der Beteiligung der Öffentlichkeit abgewogen. Die Verwaltung schlägt vor, den Stellungnahmen nicht zu folgen. Entscheiden muss der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr. Der geänderte B-Plan soll als Satzung beschlossen werden.

 

 

Neue Schrote-Brücken

Die beiden Brücken über die Schrote im Schroteanger und in Diesdorf (Hemsdorfer Straße) sollen noch in diesem Jahr durch Neubauten ersetzt werden.

 

Die überschüttete Gewölbe-Bogenbrücke über die Schrote im Schroteanger wurde 1926 errichtet und ist für die Stadt Magdeburg aus verkehrstechnischer Sicht von Bedeutung. Der Ersatzneubau wird notwendig, weil im Rahmen der zyklischen Prüfungen schwerwiegende Schäden festgestellt wurden (u.a. Risse im Gewölbe, Durchfeuchtungen an der Gewölbeunterseite). Zur Wahrung der Verkehrssicherheit ist der Ersatzneubau vorgesehen. Dabei werden folgende Leistungen erbracht:

-         Abbruch des Bestandsbauwerks

-         Gründungsmaßnahmen/Bodenaustausch/Wasserhaltung

-         Erstellen des neuen Brückenbauwerkes

-         Straßenbau/Pflasterarbeiten

-         Ersatzneubau des Mischwasserkanals

 

Für die Bauarbeiten muss der Bereich für den Straßenverkehr voll gesperrt werden, anliegende Grundstücke bleiben erreichbar. Für den Ersatzneubau werden knapp 250.000 Euro investiert, die Bauarbeiten beginnen Mitte Juli und sind voraussichtlich bis Weihnachten abgeschlossen.

 

Die Brücke über die Schrote in der Hemsdorfer Straße wurde 1960 errichtet und ist ebenfalls aus verkehrstechnischer Sicht von Bedeutung. Der Ersatzneubau wird notwendig, weil im Rahmen der zyklischen Prüfungen festgestellt wurde, dass die Brücke Schäden aufweist, die sich in den vergangenen Jahren deutlich vergrößert haben (Absackungen, Rissbildungen an den Bauwerksflügeln, defekte Brückenabdichtung). Zur Wahrung der Verkehrssicherheit ist der Ersatzneubau vorgesehen, dabei werden folgende Leistungen beauftragt:

-         Abbruch des Bestandsbauwerk

-         Gründungsmaßnahmen/Bodenaustausch/Wasserhaltung

-         Erstellen des neuen Brückenbauwerkes

-         Straßenbauarbeiten/Pflasterarbeiten

 

Für den Neubau der Brücke muss der unmittelbare Baubereich für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Erschließung der anliegenden Grundstücke wird gewährleistet, der Straßen- und Fußgängerverkehr wird umgeleitet. In den Neubau werden knapp 180.000 Euro investiert, Die Bauarbeiten beginnen Mitte Juli und werden voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein.

 

 

Für Rückfragen: Tel.: 540 27 69

Die öffentlichen Dokumente aus der Sitzung können im Ratsinformationssystem unter www.magdeburg.de abgerufen werden.    

 

 

 

 



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
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