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Online-Versteigerung der Fundsachen
Eigentlich alles so wie bei Ebay – nur umgekehrt!
Borken - 12. Juli 2007. Bei der Versteigerung von nicht abgeholten Fundsachen geht die Stadt Borken neue Wege: Statt wie bislang manuell durch einen Auktionator werden die Fundstücke in diesem Jahr erstmals im Internet versteigert. Die Stadt Borken folgt damit dem Beispiel einiger Kommunen in Niedersachsen und Hessen, die nach dem Erfolg ihrer ersten Internet-Auktionen im vergangen Jahr dieses Jahr zum zweiten Mal Fundsachen online versteigern.
„Im Fundbüro fallen immer wieder Sachen an, die nicht abgeholt werden“, so Martina Pöpping vom Bürgerbüro der Stadt, dem auch das Fundbüro angegliedert ist. „Die Fundsachen wurden in den vergangenen Jahren in unregelmäßigen Abständen vor Ort versteigert. Nun probieren wir mit der Internet–Auktion etwas für uns Neues aus. Andere Kommunen haben mit dieser Versteigerungsform gute Erfahrungen gemacht.“
Pöpping zufolge beginnt die Auktion am Donnerstag, 30. August um 18 Uhr und läuft bis zum 9. September. Versteigert werden insgesamt über 200 Posten, darunter sind diverse Kinder-, Damen- und Herrenfahrräder und Montainbikes, Brillen, Schmuck und Handys und vieles mehr.
„Bereits ab dem 2. August sind die Gegenstände in einer Vorschau im Internet zu begutachten“, so Pöpping. „Ein entsprechender Link auf der Startseite von www.Borken.de oder direkt unter www.e-fund.de führt auf die Seite der Firma GMS, die unsere Online-Auktion betreut.“
Die Versteigerung läuft in wenigen Cent-Schritten nach dem Count-Down-Prinzip. Wie die Borkener Stadtverwaltung weiter mitteilt, liege der besondere Reiz an dieser Internet-Auktion unter anderem darin, dass der Preis für die einzelnen Fundsachen im Laufe der Auktion immer geringer werde. Dabei sinke der Preis für jeden einzelnen Gegenstand von einem Startpreis zu Beginn der Auktion bis zu deren Ende kontinuierlich bis auf einen fest gelegten Mindestpreis, der in vielen Fällen bei nur einem Euro liege. Bieter könnten die Fundsachen innerhalb der Bieterzeit jeweils zum aktuellen Angebotspreis ersteigern, sie hätten aber auch die Möglichkeit, einen niedrigeren Peis einzugeben. Sinkt der Preis im Laufe der Auktion auf dieses Gebot, werde dann auch der Zuschlag für den Bieter erteilt. „Bei der Versteigerung läuft eigentlich alles so wie bei Ebay – nur umgekehrt“, so Stadtpressesprecher Bernd Kemper. Die erfolgreichen Bieter werden per E-Mail benachrichtigt. Die ersteigerten Gegenstände müssen dann gegen Barzahlung abgeholt werden.
Für Rückfragen steht Martina Pöpping im Rathaus unter Telefon 02861/939-173 zur Verfügung. Ob die Fundsachen-Versteigerungen in Borken künftig immer über das Internet stattfinden, steht Pöpping zufolge noch nicht fest. „Wir werden sehen, wie die Aktion bei den Leuten ankommt!“
Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de
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