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Kleinkunst im Stadtmuseum

Borken - 19. Juli 2007. Mit Musik und Tanz aus Spanien und Lateinamerika, sowie einer musikalischen Rezitation setzen das Stadtmuseum Borken und die Initiative Kleinkunst ihre Veranstaltungsreihe „Musik und Kleinkunst live“ im zweiten Halbjahr fort. Die Themen sind: Flamenco, Tango, Tanz, musikalische Klassiker aus Kuba und Friedrich Hölderlin.

Im Rahmen des Münsterlandfestival pArt 3 beginnen der andalusische Gitarrist Pepe Justicia mit Band und Tänzerin am Freitag, 12. Oktober im Stadtmuseum Borken. Pepe Justicia zählt zur ersten Garde der spanischen Flamenco-Gitarristen. Mit geradezu schwindelerregender Virtuosität und größter Hingabe begeistert er sein internationales Konzertpublikum; seine ganz persönliche Mischung aus Flamenco, Jazz und Pop fasziniert dabei nicht nur die Fans. Die Tänzerin Nina Corti, der Sänger Enrique Morentes und das Ballett Nacional de Espana – die renommiertesten Vertreter dieser temperamentvollen Musik aus Spanien - standen mit ihm auf der Bühne. Und auch die Fachwelt ist überzeugt. Seit 1987 gewann Pepe Justicia verschiedene begehrte Preise, unter anderem im Jahr 2002 den Spanischen Kritikerpreis in der Kategorie Beste Flamenco-Einspielung. Mit seiner Gruppe, den exzellenten Musikern Fran Vinues und Javi Requena, der leidenschaftlichen Sängerin Delia und der glutvollen Tänzerin La Trini entfacht der Meister der Gitarre ein dynamisches, explosives und sinnliches Feuerwerk, das den Zuschauer schlichtweg berauscht.

Im Herbst kommen die international gefeierten Tangostars Nicole Nau und Luis Pereyra mit ihrer neuen Show aus Argentinien nach Deutschland. Premiere ist am 17. September im Apollo Theater Düsseldorf. Am Freitag, 2. November ist das Tanzpaar zu Gast im Stadtmuseum. Ihre Show „Secretos de la Danza...Tango!“ ist eine virtuose Darbietung des Tangos in all seinen Facetten und eine poetische Liebeserklärung an Argentinien. Für die Dramaturgie konnte der Starchoreograph Julio Lopez gewonnen werden. Die Tangotänzerin Nicole Nau ist auf mehreren argentinischen Briefmarken verewigt und wurde in Argentinien als „beste Tangotänzerin“ geehrt. Luis Pareyra, ein ausgezeichneter und äußerst vielseitiger Tänzer und Choreograph, der sein ganzes Leben dem Tango Argentino widmet, bereiste die ganze Welt mit namhaften Tango- Ensembles. Beide leben und tanzen seit 2000 zusammen in Buenos Aires/Argentinien. Gastmusiker sind die beiden jungen, talentierten Musiker Ruben Segovia und Maricio Jost.

Auf vielfachen Publikumswunsch präsentiert die Initiative Kleinkunst am Freitag, 14. Dezember den Rezitator Oliver Steller und seine hochkarätigen Musiker mit ihrem neuen Programm „Echo des Himmels“ über den Dichter Friedrich Hölderlin. „Hölderlin??? Ich komm trotzdem!“ war die Reaktion eines Oliver Steller Fans. Keine seltene Reaktion, denn Hölderlin gilt neben den Klassikern und Romantikern als Sonderling, als schwierig und unzugänglich. Und das, obwohl er weltweit zu den bekanntesten Dichtern zählt. Oliver Steller, „die Stimmer deutscher Lyrik“ lässt Hölderlin lebendig werden. Der Musiker und Rezitator zeigt Hölderlin als Kind, Studenten, Liebhaber, Reisenden, Kämpfer und natürlich als Dichter. „Echo des Himmels“ ist ein Programm voller Musik und Leben. Begleitet wir Oliver Steller von den beiden Musikern Bernd Winterschladen (Saxofon) und Dietmar Fuhr (Kontrabass).

Beim After Christmas Konzert am 27.Dezember wird das Thema lateinamerikanische Musik wieder aufgenommen. Die schönsten Klassiker kubanischer Musik stehen auf dem Programm des Bárbara Verdecia Sextetts. Barbara, Bandleaderin und Sängerin aus Kuba, ist ein Temperamentsbündel mit phantastischer Stimme und überzeugt durch Musikalität und ausgezeichnete Bühnenpräsenz. Die Tochter einer namhaften Musikerfamilie aus Havanna wurde nach ihrem Gesangs- und Gitarrenstudium in Havanna eingeladen, den berühmten kubanischen Solisten Jorge Luis Pilato als Vocalistin zu begleiten. Anschließend gründete sie mit ihrer „Familia“ die Gruppe Raices Cubanas, mit der sie drei Jahre lang erfolgreich in Europa Konzerte gab. 2004 wurde dann das Projekt „Bárbara y Vai Ven Cubano“ (Barbara und ihre Band Vai Ven Cubano) aus der Taufe gehoben. Kubanische Wurzeln charakterisieren die Musik des Sextetts, das sich ganz den traditionellen Rhythmen und Melodien aus Kuba – vor allem Son und Trova – verschrieben hat. In eigener, oft ungewöhnlicher Interpretation stehen Klassiker der großen Meister auf dem Programm. Immer dabei das Tres, ein Saiteninstrument , das es nur in der kubanischen Musik gibt und ihr den charakteristischen Sound verleiht. >> Beginn: 20.00 Uhr im Stadtmuseum, Eintritt 12,00 €, ermäßigt 9,00 €. Karten sind ab dem 15. August in der Info-Zentrale des Rathauses, im BZ-Ticket-Center und im Reisebüro Menchen erhältlich, Vorbestellungen für die Abendkasse ab sofort unter 02861 / 939-0 oder per E-Mail an stadtmuseum@borken.de möglich.

Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de

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Nicole Nau & Luis Pareyra



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Oliver Steller und Band



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Bárbara Verdecia



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