Die Lokale Aktionsgruppe W.E.R.O. Deutschland hat in Bunde die Grundstruktur für ein neues Regionales Entwicklungskonzept festgelegt. Basis war die Mitte Mai in Dörpen veranstaltete Zukunftskonferenz mit rund 300 Menschen. Ihre Anregungen und die in der Zwischenzeit in der Geschäftsstelle eingegangenen zusätzlichen Ideen bilden das "Gerüst" des neuen Entwicklungskonzeptes. Ziel der Aktion ist, die so genannten Leader-Mittel der Europäischen Union von rund zwei Millionen Euro zu bekommen. Bewerbungsschluss beim Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium ist dafür Ende September. Bis dahin aber muss das bisher vorliegende "Grundgerüst" des Entwicklungskonzeptes in den nächsten Wochen noch im Detail ausgearbeitet werden.
Die bereits festgelegten Handlungsfelder und Projektideen heißen "Tourismus, Kulturlandschaft, Landwirtschaft und Naturschutz" sowie "Arbeit und Wirtschaft", außerdem "Kooperationen" und schließlich "Gemeinschaftsleben stärken". Die Beteiligten gehen dabei davon aus, dass die künftige Entwicklung der Region sich auch am demografischen Wandel ausrichten muss. "Projekte und Initiativen, die das Gemeinschaftsleben stärken und das bürgerschaftliche Engagement weiterentwickeln, werden neben den klassischen Handlungsfeldern mehr und mehr an Bedeutung gewinnen", heißt es in einer Pressemitteilung der Geschäftsstelle der Lokalen Aktionsgruppe. Eine besondere Chance der Region liege aber nicht zuletzt in der unmittelbaren Grenzlage zu den Niederlanden. Die Zusammenarbeit mit den niederländischen Nachbarn gelte es deshalb weiter auszubauen.
"Wir sehen uns mit den bisherigen Strukturen und den neuen Ideen für die Entwicklung unserer Region für die kommenden Jahre gut aufgestellt und sind optimistisch, vom Land auch dieses Mal den Zuschlag im Rahmen von Leader zu bekommen", betont Dieter Schröer, Wirtschaftsförderer in der Leeraner Kreisverwaltung und Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe. Wer in den nächsten Wochen noch Anregungen und Ideen einbringen will, kann sich bei Monika Loger in der Geschäftsstelle der Lokalen Aktionsgruppe melden. Sie ist beim Landkreis Leer unter der Telefonnummer (04 91) 9 26 - 13 13, per elektronischer Post unter monika.loger@lkleer.de oder auch persönlich in Leer in der Bergmannstraße 35 zu erreichen.
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