Kreis Steinfurt. Aufgrund einer verspäteten Mitteilung aus Großbritannien stellte das Veterinäramt des Kreises Steinfurt einen landwirtschaftlichen Betrieb am Dienstag vorsorglich unter Beobachtung. Einziger Grund: Kontakt zu Klauentieren aus Großbritannien. Routinemäßig wurde deshalb der Betrieb gesperrt und allen dort befindlichen Tieren eine Blutprobe entnommen. Diese werden nun zur Untersuchung auf Maul- und Klauenseuche an das nationale Referenzlabor auf der Ostseeinsel Riems geschickt.
Der Amtstierarzt des Kreises Steinfurt, Dr. Christoph Brundiers, betonte, dass aufgrund der Herkunft der Tiere und der Transportumstände fest damit gerechnet wird, dass die Tiere nicht infiziert sind. Es bestehe kein erhöhtes Risiko für den Kreis Steinfurt.
Mit Ergebnissen der Untersuchung wird in den nächsten Tagen gerechnet. Bis dahin dürfen weder Tiere noch Futtermittel den betroffenen Hof verlassen.