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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 24.08.2007


Auch weiterhin keine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Schwerter Straße

Iserlohn. Die Bürgeriniative Bundesstraße 236 hat auch dem Verkehrsausschuss der Stadt Iserlohn eine Liste mit 1.447 Unterschriften übergeben mit der Bitte, Maßnahmen zur Entschärfung der “Motorrad-Rennstrecke” B 236 im Abschnitt zwischen Letmathe und Ergste zu unterstützen. Unterschrieben haben auch fast alle Bürger aus dem Ortsteil Stübbeken, die ebenfalls darauf hoffen, dass sich die Verkehrssituation auf der Schwerter Straße auf Iserlohner Stadtgebiet verbessert.

Die Dorfgemeinschaft Stübbeken hatte bereits im Jahre 1996 beantragt, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Schwerter Straße in Höhe der Einfahrt zum Stübbeken auf fünfzig Stundenkilometer zu reduzieren. Obwohl der Landesbetrieb Straßenbau in seiner damaligen Stellungnahme eine Geschwindigkeitsbeschränkung ablehnte, fasste der Verkehrsausschuss seinerzeit den Beschluss, die zulässsige Höchstgeschwindigkeit auf siebzig Stundenkilometer herabzusetzen. Dagegen legte der Landesbetrieb Straßenbau Widerspruch ein. Die Folge war, dass die Stadt Iserlohn vom Märkischen Kreis angewiesen wurde, diese verkehrsbehördliche Anordnung aufzuheben.

Nachdem der Landesbetrieb Straßenbau im vergangenen Jahr die Geschwindigkeit auf der B 236 zwischen Schälk und Ergste beschränkt hatte, unternahm der Verkehrsausschuss einen neuen Vorstoß und forderte den Landesbetrieb auf, auch auf dem Teilstück zwischen Ziegelei und Schälk die Geschwindigkeit zu senken. Auch dieses Mal gab’s eine Absage vom Landesbetrieb, der darauf verwies, dass der betreffende Abschnitt der Schwerter Straße keine Unfallauffälligkeiten zeige und somit eine Geschwindigkeitsbeschränkung auch weiterhin nicht erforderlich sei.

Der Verkehrsausschuss musste die erneute Ablehnung bedauernd zur Kenntnis nehmen, will aber die weitere Entwicklung auf dem Straßenstück sorgfältig im Auge behalten.



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