30. August 2007
Kreis Viersen
Die Abgrabungen finden außerhalb von Schutzgebieten statt. Das gewonnene Material soll über ein etwa ein Kilometer langes Förderband von den Abgrabungsflächen zum Betriebsgelände transportiert werden. Ein 100 Meter langes Teilstück führt durch das Landschaftsschutzgebiet Kendel-, Selder- und Boxgraben. Der Abbau auf dem Gebiet erfolgt in vier Abschnitten über einen Zeitraum von sechs Jahren, Beginn soll 2008 sein. Die Abbautiefe liegt bei etwa 25 Metern. Die gewonnenen Kiese und Sande werden am Betriebsstandort gewaschen und klassifiziert.
Die beantragte Fläche wird zur Zeit ackerbaulich genutzt. Aufgrund der geplanten Rekultivierung nach Beendigung der Arbeiten sind keine erheblichen oder nachhaltigen Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes und des Naturhaushaltes zu erwarten, daher stimmte die untere Landschaftsbehörde dem Vorhaben zu.
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