30. August 2007. Die Arbeiten zum Ausbau der Eisenschmiede zwischen Quellhofstraße und Mühlhäuser Platz werden bis Freitag, den 31. August beendet sein. Im Zuge des Ausbaues wurden Kanal-, Strom-, Gas-, und Wasserleitungen erneuert und Fahrbahndecken und Gehwege saniert, sowie die Bushaltestellen als niederflurgerechte Haltestellen ausgebaut und die Haltestellenausstattung erneuert. In insgesamt zwanzig Monaten haben die Beteiligten, Kasseler Entwässerungsbetrieb, Städtische Werke Kassel AG und das Straßenverkehrsamt der Stadt Kassel für insgesamt rund 3,36 Millionen Euro, die Ver- und Entsorgungsleitungen und die Straße in weiten Teilen erneuert. Die Verlängerung der ursprünglichen Bauzeit war leider erforderlich, da die Notwendigkeit der Leitungsarbeiten der Städtische Werke Kassel AG erst bei der Ausführung der Kanalarbeiten des Kasseler Entwässerungsbetrieb erkennbar wurde. Hinzu kam eine weitere Bauunterbrechung von rund zwei Monaten, die dadurch entstanden ist, dass die Arbeiten der Städtischen Werke auf Grund der günstigen Witterung früher fertig wurden als geplant und die Vorbereitung der Straßenbauarbeiten zeitlich auf den Beginn der Sommerferien ausgerichtet war.
Den Anliegern möchten wir für Ihr Verständnis danken, dass Sie der Baumaßnahme entgegengebracht haben. Der baustellenbedingte Einbahnverkehr kann zum 31. August, zwei Wochen früher als geplant, wieder aufgehoben werden.
Die Eisenschmiede ist eine stark befahrene Hauptverkehrsstraße, die im Wesentlichen die Holländische Straße im Stadtteil Nord mit der Ihringshäuser Straße im Stadtteil Fasanenhof verbindet. Darüber hinaus erschließt sie das von ihr nördlich gelegene Wohngebiet.
Diese wichtige Ost-Westverbindung war in die Jahre gekommen. Dies betraf nicht nur den sichtbaren Straßenbereich, auch die unter der Erde befindlichen Leitungen hatten ihr Haltbarkeitsdatum zum Teil schon lange überschritten. Ebenfalls entsprachen die sechs Bushaltestellen nicht dem aktuellen Standard. Sie waren weder ausreichend beleuchtet noch gab es Fahrgastpavillons. Eine umfangreiche Sanierung des Straßenraumes wurde somit in allen Bereichen erforderlich.
Die Arbeiten begannen im Januar 2006 mit der Erneuerung der Kanalanlagen durch den Kasseler Entwässerungsbetrieb (KEB). Der KEB hat hierfür zirka 1,71 Millionen Euro aufgewendet. Der Ausbau erfolgte in zwei Bauabschnitten. Die Kanalbauarbeiten wurden im November desselben Jahres abgeschlossen.
Parallel wurden durch die Städtischen Werke (STW) die Strom-, Gas-, und Wasserleitungen erneuert. Die Arbeiten begannen im September 2006 und kosteten 0,95 Millionen Euro.
Eigentlich sollten sich die Arbeiten zur Straßenherstellung nahtlos an die Leitungsverlegung anschließen. Aufgrund des milden Winters konnten diese Arbeiten jedoch fast ohne Unterbrechung fortgeführt werden und waren somit im April 2007 abgeschlossen, zirka zwei Monate vor dem geplanten Fertigstellungstermin.
Da die Straßenbauarbeiten aus vergaberechtlichen Gründen nicht vorgezogen werden konnten, und die Arbeiten in den verkehrsschwächeren Sommerferien ausgeführt werden sollten, begannen sie wie geplant im Juli 2007. Im Zuge der Straßenbauarbeiten wurde die Straßenaufbau in Teilabschnitten erneuert, die Parksituation durch den Neubau der Einmündungsbereiche grundsätzlich neu geordnet und die Gehwege in Teilbereichen ausgebaut. In den im Zuge der Leitungsarbeiten betroffenen Bereichen wurden noch die Fahrbahndecken hergestellt. Die Kosten des Ausbaues belaufen sich für die reinen Straßenbauarbeiten auf zirka 0,35 Millionen Euro.
Die sechs Bushaltestellen wurden entsprechend dem Niederflursystem ausgebaut. Die Einstiegssituation für zum Beispiel in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen, Eltern mit Kinderwagen aber auch alle anderen ÖPNV-Nutzer hat sich nun wesentlich verbessert. Der Ein- beziehungsweise Ausstieg ist nun praktisch ohne eine störende Stufe möglich. Vier der sechs Haltestellen wurden mit Fahrgastpavillons ausgerüstet. Lediglich bei zwei reinen Ausstiegshaltestellen wurde auf die Pavillons verzichtet.
Die Maßnahme zur Herstellung der Haltestellen inklusive der Fahrbahnen im Bereich der Haltestellen beläuft sich auf zirka 0,35 Millionen Euro. Hierbei werden die Maßnahmen zur Verbesserung des ÖPNV durch Landesmittel mit einem Baukostenzuschuss von 85 Prozent unterstützt.
Durch einen komprimierten Bauablauf, der zwar zunächst die Aktivierung der Einbahnstraße in der Eisenschmiede erforderlich machte, konnte die Bauzeit im Straßenbau auf nur neun Wochen reduziert werden; geplant waren elf Wochen. Der baustellenbedingte Einbahnverkehr kann zum 31. August, zwei Wochen früher als geplant, wieder aufgehoben werden. Bis auf kleinere Restarbeiten gilt die Maßnahme dann als fertig gestellt.
Die Verlängerung der ursprünglichen Bauzeit ist der Tatsache geschuldet, dass die Notwendigkeit der Leitungsarbeiten der Städtische Werke Kassel AG erst bei der Ausführung der Kanalarbeiten des Kasseler Entwässerungsbetrieb erkennbar wurde. Hinzu kam eine weitere Pause von rund zwei Monaten, die dadurch entstanden ist, dass die Arbeiten der Städtischen Werke auf Grund der günstigen Witterung früher fertig wurden und die Vorbereitung der Straßenbauarbeiten auf die Sommerferien ausgerichtet war.
Den Anliegern möchten wir für Ihr Verständnis danken, dass Sie der Baumaßnahme entgegengebracht haben.
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