31. August 2007
Kreis Viersen
"Auch wenn noch viele Unklarheiten bestehen, können wir nicht warten, bis das Gesetz verabschiedet ist. Denn dann reicht die Zeit für eine sinnvolle Umsetzung nicht mehr aus," so Kreisdirektor Dirk Frentzen zu den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses. Das Ziel ist es, ein flächendeckendes Angebot bei Tagesstättenplätzen und für Kinder unter drei Jahren im Kreis Viersen zu schaffen. In jeder Stadt und Gemeinde sollen Plätze für Kinder ab ein Jahr angeboten werden, hieß es von Seiten des Jugendhilfeausschusses.
Die Planungen sollen auf der Basis der Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2006 unter Berücksichtigung des Kindergartenbedarfsplans erfolgen. Vorgesehen ist auch, dass integrative Gruppen in den gleichen Einrichtungen beibehalten werden. Die Schülerbetreuung dagegen soll künftig an den Schulen erfolgen. Jugendamtsleiter Günter Alsdorf informierte den Ausschuss, dass in den kommenden Wochen weitere Gespräche mit den Städten und Gemeinden vorgesehen sind. Sie werden im Oktober unter Mitwirkung der verschiedenen Kindergartenträger fortgesetzt. Ziel des Jugendamtes ist es, einen guten Konsens mit allen Trägern zu erreichen.
Der Jugendhilfeausschuss beauftragte die Verwaltung, die Planungen fortzuführen. In der Ausschusssitzung im November sollen dann die ersten Beschlüsse, zum Beispiel zur Zahl und Zuordnung der Gruppen und der Höhe der Elternbeiträge, gefasst werden. Diese werden vom Unterausschuss in Abstimmung mit der Verwaltung vorbereitet.
Das Kinderbildungsgesetz (Kibiz) ist ein Reformvorhaben der NRW-Landesregierung. Dadurch sollen Kinder möglichst früh umfassend gefördert werden. Unter anderem soll das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren ausgebaut werden.
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