Nina Stefanova verlässt Musikakademie

10. September 2007. Die Gesangsdozentin an der Kasseler Musikakademie, Nina Stefanova, verlässt die städtische Weiterbildungseinrichtung. Am kommenden Donnerstag, 13. September, wird Nina Stefanova, die seit 1989 an der Akademie tätig ist, verabschiedet.

Bürgermeister Thomas-Erik Junge würdigte die fast nun zehn Jahre andauernde Arbeit Stefanovas an der Musikakademie. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Gesangsdozentin habe sie einen kompetenten Nachwuchs herangebildet, der an vielen Opernprojekten der Musikakademie wie Figaros Hochzeit, Don Giovanni, Zauberflöte, Schwester Angelika, Butterfly und andere beteiligt gewesen sei. In zahlreichen Wohltätigkeitskonzerten hätten ihre Studenten die Kasseler Musikakademie repräsentiert.

Nina Stefanova begann bereits mit acht Jahren ihre musikalisch- künstlerische Ausbildung und gab mit 14 Jahren ihr erstes öffentliches Konzert. Bis zu ihrem 18. Lebensjahr studierte sie in Varna (Bulgarien) an der Musikschule als Hauptfach Gesang und Klavier, im Nebenfach klassischen Tanz und Schauspiel. Nach ihrem Abschluss setzte sie ihr Studium am Staatlichen Konservatorium in Bukarest fort, das sie nach fünf Jahren mit Auszeichnung und Diplom beendete. Ein Jahr zuvor hatte sie beim 1. Internationalen Musikwettbewerb in Bukarest den 2. Preis gewonnen. Unter den Juroren war Rolf Liebermann, der ihr riet, nach Deutschland zu gehen. 1968 kam sie an das Kasseler Staatstheater, wo sie mit dem Fiordiligi ihr Bühnendebüt gab. Generalmusikdirektor Gerd Albrecht holte sie für die folgenden sieben Jahre als erste lyrischen Sopran fest ans Haus. 1976 wechselte Nina Stefanova an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München.

Bei Internationalen Gesangswettbewerben, unter anderem in Bukarest, Paris, Barcelona und Amsterdam, gewann sie fünf Preise.

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