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Neue Wohn – und Gewerbeflächen in Weseke

Bäume und Wallhecke müssen weichen

Borken - 13. September 2007. Die Stadt Borken hat in den zurückliegenden Monaten für die weitere Entwicklung der Weseker Unternehmen Gewerbeflächen bereitstellen können. Auch der Verkauf der Wohnbaulandflächen im Baugebiet „Fürstenwiese“ habe sich gut entwickelt, so dass hier lediglich noch etwa 6 – 8 Grundstücke zur Verfügung stehen, so die Stadt in ihrer Pressemitteilung. Daher solle der Endausbau der Erschließungsanlagen in diesem Wohnbaugebiet in 2008 in Angriff genommen werden. Bereits Anfang 2008 werde dann auch die Lücke im Bereich der Lärmschutzanlage zur Nordvelener Strasse geschlossen, so Stefan Wiggeshoff, Leiter des Tiefbauamtes. „Die positive Entwicklung bei der Vermarktung der städtischen Flächen könnte aber in absehbarer Zeit in Weseke zu Engpässen gerade bei der Bereitstellung gewerblich nutzbarer Flächen führen. Daher hat die Stadt Borken sich bereits vor Jahren beiderseits der Holthausener Strasse weitere rund 12,5 ha große Flächen gesichert.“, verweist Alfons Schnelting, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Umwelt und Bauen auf die geschlossenen Verträge.

Für die rund 5 ha großen Flächen zwischen der ehemaligen Bahnlinie und der Holthausener Straße ermöglicht ein rechtsverbindlicher Bebauungsplan inzwischen die Errichtung von rund 55 bis 60 Einzel - und Doppelhäusern. Die Flächen sollen etwa ab Mitte 2008 vermarktet werden.

Zwischen Hothausener Straße und Nordvelener Straße entsteht demnächst auf einer rund 7 ha großen Flächen ein gegliedertes Gewerbegebiet. Der Firma Reckert, Wasserbetten, konnten hier bereits Erweiterungsflächen für die Errichtung ihres neuen Betriebes bereitgestellt werden.

„Mit der Erschließung beider Gebiete wird die Stadt Borken kurzfristig beginnen und die Baumaßnahmen in 2008 auch abschließen können“, gibt Wiggeshoff den Zeitplan vor. Im Bereich des geplanten Regenrückhaltebeckens muss die vorhandene Wallhecke mit Birkenbestand beseitigt werden. Ebenso müssen fünf Linden auf der westlichen Seite der Holthausener Straße aufgrund der geplanten Verlegung der Versorgungsleitungen weichen. Mit diesen Arbeiten werde in den nächsten Tagen begonnen. Die Stadt Borken pflanze jedoch in jeder Pflanzperiode deutlich mehr neue Bäume an als für städtische Planungen oder aus Gründen der Verkehrssicherheit entfernt werden müssen. Zusätzlich würden im Bereich des Regenrückhaltebeckens, nördlich des neuen Wohnbaugebietes, zusätzliche umfangreiche Begrünungsmaßnahmen durchgeführt, so Wiggeshoff.

Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de


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