21. September 2007. „Wer kommt, kann mitreden“- beim Haushalt der Stadt Kassel für das Jahr 2008. Er ist Diskussionsgegenstand einer Veranstaltung für Bürgerinnen und Bürger am kommenden Dienstag, 25. September, 18 Uhr, im Bürgersaal des Rathauses. Alle hauptamtlichen Magistratsmitglieder - Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel, Bürgermeister Thomas-Erik Junge, Stadträtin Anne Janz und Stadtbaurat Norbert Witte sind dabei und reden mit ihren Gästen über Fragen, Vorstellungen und Wünschen zu den aktuellen Haushaltsberatungen. Wie Stadtkämmerer Dr. Barthel jetzt erläuterte, basiert das Konzept der diesjährigen Veranstaltung auf den Erfahrungen der ersten Informationsrunden zum Haushalt im vergangenen Jahr. „Dabei hat sich gezeigt, dass wir nicht den Anspruch erheben können, den gesamten Haushalt zu thematisieren, weil dies auch für Fachleute eine sehr komplexe, umfangreiche Materie ist“, sagte er. Selbstverständlich würden jedoch alle Fragen beantwortet und alle Anregungen aufgenommen. Als Schwerpunktthemen haben er und Jugenddezernentin Anne Janz zudem zwei Bereiche vorbereitet, bei denen die Handlungsoptionen und Interessen der Bürgerinnen und Bürger unmittelbar gefragt sind. Über das bundesweite Thema „Perspektiven der Kinderbetreuung“ will sich Stadträtin Janz mit den Gästen im Bürgersaal austauschen und Handlungswege für Kassel ermitteln. „Von Anfang an: Bildung, Erziehung und Betreuung in den Kasseler Kitas“ ist dieser Veranstaltungsteil überschrieben. Im Zentrum, so Janz, steht dabei das Spannungsfeld Quantität - Stichwort beispielsweise „Ausbau der Betreuung für die unter Dreijährigen“- und Qualität - Stichwort: Gruppenstärken - bei der Kinderbetreuung. „Hier eine vernünftige Balance zu entwickeln ist ein spannendes Thema, bei dem sich der Kasseler Magistrat sehr für die Meinung der Eltern interessiert“, so Stadträtin Janz. „Die Gestaltung der Bäderlandschaft in Kassel“, der Part von Stadtkämmerer Dr. Barthel, ist ein brandaktuelles lokales Thema, über das die Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden können, bevor mit den ersten Schritten der Realisierung schon im kommenden Jahr begonnen werden soll. Stadtkämmerer Dr. Barthel: „Ob wir die vorhandenen Bäder sanieren oder abreißen und ein neues Schwimmsportzentrum bauen, in jedem Fall muss sehr viel Geld in die Hand genommen werden. Deshalb sind die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger bei dieser Investition gefragt, für sie wird die Bäderlandschaft neu geordnet und saniert und sie sollen die Angebote später nutzen.“ Die Veranstaltung eröffnen wird Oberbürgermeister Bertram Hilgen. Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen, bei dieser spannenden Diskussion über die finanziellen Weichenstellungen im Haushalt der Stadt Kassel mitzureden, ihre Sichtweisen dem Magistratsmitgliedern zu erläutern und mit den Anwesenden zu diskutieren.
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