28. September 2007. Für die 17. Auflage seines im Abstand von vier Jahren an wechselnden Orten in der Bundesrepublik stattfindenden Festivals wird der Verband Deutscher KonzertChöre (VDKC) einer Einladung nach Kassel folgen. Vom 6. bis zum 8. Juni 2008 erklingt unter dem Motto „Klänge zwischen Himmel und Erde“ Chormusik verschiedener Epochen und Stile in Konzerten, Ateliers, Seminaren und Offene Singen. Der Hessische Ministerpräsident, Roland Koch, ist Schirmherr des Festivals.
Am Samstag kommt der Bundesvorstand des Verbandes Deutscher Kon-zertChöre zu seiner Jahrestagung in Kassel zusammen. Die Wahl des Tagungsortes fällt mit Blick auf die Austragung des Deutschen Chorfestivals Kassel im kommenden Jahr nicht zufällig auf Kassel. Und entsprechend steht die Verabschiedung der Struktur des Chorfestivals ganz oben auf der umfangreichen Tagesordnung. Im Vorfeld der Tagung lies sich Bürgermeister Thomas-Erik Junge von VDKC-Generalsekretär Ralf Schöne den Entwurf der Festivalstruktur ausführlich erläutern und informierte sich über die Einbindung regionaler Partner sowie über die Zusammenstellung schlüssiger Konzertprogramme. Ein umfangreiches Programm mit neun Konzerten, elf Begleitveranstaltungen sowie zehn Straßenkonzerten hat der Verband für das Wochenende vorgesehen. Staatstheater und Martinskirche sind als Konzertorte für chorsinfonische Musik festgelegt. Als musikalischer Partner der Konzertchöre wird sich in beiden Konzerten die Vogtland Philharmonie präsentieren. Darüber hinaus wird auch in zahlreichen Kirchen in der Innenstadt A-cappella-Chormusik in Konzerten zu erleben sein. Befragt nach Höhepunkten des Festivals zeigt Ralf Schöne sich optimistisch: „Das gesamte Programm ist ein Feuerwerk der Chormusik. Die Programmvielfalt und die Auswahl der Konzertorte lassen ein Fest für jeden Musikfreund erwarten“. Reinhold Stiebert, maßgeblich für die Festivaldramaturgie verantwortlich, freut sich insbesondere auf die für Kassel ausgewählten Raritäten im Chorrepertoire und nennt als einen Höhepunkt die Aufführung von Sergej Rachmaninows „Die Glocken“ als Kooperationsprojekt von Franz-Schubert-Chor Hamburg mit dem Glass-Chor aus Kassels Partnerstadt Jaroslawl und in Zusammenarbeit mit dem Kirchenbezirkschor Baunatal.
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