28. September 2007. In einem bundesweiten Vergleich der Leistungskraft der Arbeitsgemeinschaften aus Kommunen (ARGEn) und Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die Arbeitsförderung Kassel-Stadt GmbH (AFK) unter den besten Städten zu finden. Das teilt der für die AFK zuständige Dezernent, Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel, jetzt im städtischen Pressedienst mit. „Das ist ein überaus erfreuliches Ergebnis der kontinuierlicher Arbeit der AFK, die am 1. Januar 2005 als GmbH gegründet wurde“, erklärte Barthel.
In einer Pressekonferenz des Vorstandes der BA war die AFK als Best-Practice-Modell unter den Agenturen für Arbeit bei der Absenkung passiver Leistungen benannt worden. Im 1. Halbjahr 2007, in dem die AFK 32,3 Millionen Euro ALG II auszahlte, habe sich eine Verbesserung von 8,5 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2006 ergeben, in dem noch 35,1, Millionen Euro ALG II geleistet wurden, erläuterte Barthel.
Es sei gelungen, so der Dezernent weiter, eine hohe Anzahl von Arbeitslosengeld II-Beziehern zu aktivieren und in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Dazu habe unter anderem gehört, Menschen ohne Arbeit bei der Neuantragstellung von ALG II möglichst umgehend wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen. „So konnte erfolgreich ein überproportionaler Abbau bei der Langzeitarbeitslosigkeit erreicht werden. “
Zu der erfolgreichen Arbeit der AFK gehöre aber auch, dass sie bei der Verweigerung von Qualifizierungsmaßnahmen, fehlender Mitwirkung oder Nichteinhaltung von Vereinbarungen die entsprechenden Instrumentarien zur Durchsetzung konsequent einsetze.
Eine dritte Handlungsschiene sei die intensive Leistungsprüfung, insbesondere von Einkommen und Vermögen bei Fortzahlungsanträgen sowie der Einsatz eines Ermittlungsaußendienst zur Überprüfung der Anspruchsgrundlagen und bei Verdacht auf Schwarzarbeit.
„Es zeigt sich, dass das System der ARGE in Zusammenarbeit von Mitarbeitern der Bundesagentur und Stadt in Kassel gut funktioniert, so dass die Vermittlung in Arbeit und damit die Absenkung passiver Leistungen als primäres Ziel weiter konsequent verfolgt wird“, so Stadtkämmerer Dr. Barthel abschließend.
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