Ausstellung: "Entwicklungen"
02.10.2007 | Herten
Retrospektive von Friedrich Kuberka im Bürgerhaus Herten-Süd
Der Hertener Künstler Friedrich Kuberka zeigt in seiner Ausstellung „Entwicklungen“ vom 08. bis 31. Oktober 2007 eine Retrospektive seiner Arbeiten im Bürgerhaus Herten Süd. Dabei kommt es zu einem Brückenschlag von zwei gegensätzlichen Stilrichtungen: gegenständlich und informell.
Mit einem Zeichenkurs bei Kurt Janitzki fing 1954 alles an. Kuberka spezialisierte sich dabei auf Zechenzeichnungen. Als Kind des Ruhrgebiets ließen ihn fortan Motive aus der Bergbau-Region nicht mehr los. Zechengelände, Bergbauleute unter Tage, Industrielandschaften wurden skizziert und dann zu Ölgemälden, Aquarellen und Linolschnitten ausgearbeitet.
Später wurde er durch die Arbeiten von Emil Schumacher inspiriert und er wandte sich der informellen Kunst zu. Dem Bild liegt nun keine Vorausplanung mehr zugrunde, sondern es nimmt erst während des Malens Gestalt an. Diese „totale Freiheit“ schätzt und fasziniert Kuberka. Dabei werden auch Fundstücke wie Draht, Blech, Farbhaut von Farbtöpfen und Furnierholz verarbeitet.
Die Ausstellung wird am Sonntag, den 07. Oktober 2007, um 11.00 Uhr im Bürgerhaus Herten-Süd eröffnet. Ralph Herrmann wird eine Einführung in die Arbeiten geben. Anschließend ist die Ausstellung vom 08. bis 31. Oktober zu sehen (Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9.00 – 20.00 Uhr).
Pressekontakt: Pressestelle, Svenja Küchmeister, Telefon: 02366/303227, eMail: s.kuechmeister@herten.de
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