Informieren, mitmachen, helfen
Die Woche der Welthungerhilfe vom 11. bis 20. Oktober
Bonn/Magdeburg.
Als Höhepunkt der diesjährigen Städtepartnerschaft mit der Deutschen Welthungerhilfe findet unter dem Motto „Hunger bekämpfen – Zukunft schaffen. Magdeburg macht mit!“ vom 11. bis 20. Oktober die „Woche der Welthungerhilfe“ mit Schwerpunkt in der Landeshauptstadt Magdeburg statt. Sport-, Kultur- und politische Veranstaltungen sollen bei den Magdeburgern Engagement und Interesse wecken. Außerdem werden Spenden für das Partnerschaftsprojekt in Mangue/Angola gesammelt.
Mangue ist eines von 15 Millenniumsdörfern, in denen die Welthungerhilfe durch ausführliche Dokumentation nachweist, wie die Millenniumsziele – darunter die Halbierung von Hunger und Armut – erreicht werden können. In Mangue ist die Landwirtschaft die einzige Erwerbsmöglichkeit der Menschen, die nach einem Vierteljahrhundert Bürgerkrieg in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Neues Saatgut und bessere Anbaumethoden, ein Gesundheitsposten und eine Schule sollen die Lebensbedingungen dauerhaft verbessern.
Eröffnet wird die Woche der Welthungerhilfe am 11. Oktober um 9 Uhr mit einem großen „LebensLauf“ Magdeburger Kindergärten und Schulen für Mangue. In der Woche eröffnen zwei Ausstellungen: Im Justizzentrum wird über die Initiative Millenniumsdörfer der Welthungerhilfe informiert, und in der Stadtbibliothek geben Fotos lebhafte Eindrücke vom Leben in Mangue. Außerdem greifen Magdeburger Politiker zur Sammelbüchse.
Politischen Inhalten widmen sich die Diskussionen über Hungern durch Biokraftstoffe im mdr-Funkhaus und über ethischen Nahrungsmittelkonsum im einewelthaus. Magdeburger Unternehmen wie das E-Center im Bördepark und Maco-Möbel veranstalten Spendenaktionen zu Gunsten der Partnerschaft. Ein „WeltFrühstück“ und „WeltGesichten“ im Literaturhaus lassen Kinder auf leicht fassbare Weise angolanische und andere fremde Kulturen begreifen. Im November wird es zudem eine Projektwoche für Schulen geben.
„Schon bislang haben die Magdeburger toll mitgemacht. Wir hoffen, dass sie uns auch während der Woche der Welthungerhilfe in unserem Kampf gegen Hunger und Armut unterstützen“, sagt Ingeborg Schäuble, Vorsitzende der Welthungerhilfe. „Jeder kann einen Beitrag leisten.“ Für Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper ist Hunger „eine der schlimmsten Geißeln der Menschheit. Wir Magdeburger können dazu beitragen, sie zumindest in Mangue zu besiegen.“
Die Deutsche Welthungerhilfe ist eine der größten und ältesten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristig angelegten Projekten der Entwicklungshilfe mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 5000 Projekte in 48 Ländern mit 1,8 Milliarden Euro gefördert - für eine Welt ohne Hunger und Armut.
Für Rückfragen:
Karina Kunze Öffentlichkeitsarbeit Städtepartnerschaft Magdeburg 0391/7312046 0176/43006545 Email: karina.kunze@gmx.de
Weitere Informationen unter www.magdeburg.de sowie www.welthungerhilfe.de.
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