Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 26. Oktober 2007

Biotonnen-Check: Nur siebenmal die „Rote Karte“

ESB untersuchte insgesamt 240 Tonnen auf falsche Befüllung

Bocholt (pd).

Die Mehrheit der Bocholter Haushalte sortieren ihren Biomüll richtig: Darauf lässt zumindest eine Stichprobe schließen, die der Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Bocholt (ESB) jetzt bei 240 Biotonnen nahm. Nur siebenmal verteilten die Prüfer eine "Rote Karte". Diese Tonnen wurden nicht entleert, denn sie enthielten u.a. Plastiktüten.

In der vergangenen Woche durchsuchten Abfallberaterin Petra Somborn und ESB-Mitarbeiter Matthias Liebrand jeden Tag ungefähr 60 Biotonnen auf Fehlbefüllungen. Somborn: "In einer richtig befüllten Biotonne sollten sich nur kompostierbare Abfälle, wie Obst- und Gemüsereste, Kaffeefilter oder Laub befinden. Plastik, Glas oder Metall haben hingegen nichts in den Tonnen verloren."

 

Auf genau diese Fehlwürfe hin wurden nun die insgesamt 240 Biotonnen in 4 verschiedenen Bocholter Straßenzügen hin durchgesehen. Handschuhe und lange Müllgreifer erleichterten den ESB-Mitarbeitern die Arbeit. 

 

Selten gab es für die Mülldetektive dabei etwas zu beanstanden, nur in insgesamt sieben Tonnen konnten Somborn und Liebrand Plastiktüten entdecken. Diese Tonnen wurden dann mit einem roten Aufkleber versehen und konnten bei der anschließenden Leerung nicht geleert werden.

 

Aus den Besitzern der richtig befüllten Tonnen wurden täglich drei Gewinner ermittelt, die ihren Gewinn sofort von der Abfallberaterin überreicht bekamen. Passend zu dieser Aktion gab es als Gewinn ein kleines Biotönnchen, gefüllt mit Waren aus dem Biomarkt im Wert von jeweils 35 Euro.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Petra Somborn, ESB, 02871/246324