Männer profitieren von Weiterbildung – und Frauen?

09.11.2007 | Herten

Offene Tagung im Schloss Herten am 15. November

Geschlechterunterschiede in der beruflichen Weiterbildung stehen im Mittelpunkt einer offenen Tagung am Donnerstag, 15. November, im Schloss Herten (Barocksaal). Zu dieser Veranstaltung lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herten alle Interessierten ein. Die zentrale Frage ist, inwieweit Männer und Frauen unterschiedlich von Weiterbildung profitieren.

Vor allem berufliche Weiterbildung sichert höheres Einkommen und schützt vor Arbeitslosigkeit. Im Schnitt machen Männer häufiger Karriere durch Weiterbildung. Auf der Tagung werden Erkenntnisse und konkrete Praxisbeispiele aus der Emscher-Lippe-Region vorgestellt. Eine wichtige Frage ist, wie Weiterbildung geschlechtsdifferenziert organisiert werden kann, so dass Frauen stärker als bisher von Weiterbildung profitieren.

Die Einführungen ins Thema geben Dr. Karin Derichs-Kunstmann, Direktorin des Forschungsinstituts Arbeit Bildung und Partizipation (FIAB) Recklinghausen und Manfred Nousch, Studienleiter für Politische Bildung an der VHS Herten, der eine Zusatzqualifikation in geschlechtergerechter Weiterbildung hat und sein Wissen in der Praxis anwendet. Außerdem wird Dr. Claudia Wiepcke vom Institut für Wirtschaftsdidaktik der Universität Dortmund ein erfolgreiches Praxisbeispiel aus der computergestützten Weiterbildung vorstellen, von dem insbesondere Frauen profitieren.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk NRW e.V. im Rahmen der Landesinitiative „Regionen Stärken Frauen“.

Interessierte können sich für die Veranstaltung am 15. November von 14 bis 17.30 Uhr telefonisch beim DGB-Bildungswerk NRW e.V. / Projektbüro Recklinghausen unter der Telefonnummer 02361/9063815 anmelden. Ein Teilnahmebeitrag von 10 Euro wird am Veranstaltungstag bar erhoben und schließt einen Imbiss ein.

Pressekontakt: Christiane Rohde, Gleichstellungsbeauftragte, Telefon: 02366/303487