16. November 2007

Umfangreiches Material zur Sozialraumanalyse vorgestellt: Jugendarbeit in den Kommunen fördern

Kreis Viersen

Die Jugendarbeit in den Kommunen im Kreis Viersen soll stärker gefördert werden. Dazu stellte das Kreisjugendamt in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses eine umfangreiche Materialsammlung zur Sozialraumanalyse vor. Darin enthalten ist auch eine Umfrage zum Freizeitverhalten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gemeinsam mit den Fachkräften der Jugendeinrichtungen vor Ort waren in den Kommunen Brüggen, Grefrath, Nettetal, Niederkrüchten, Schwalmtal und Tönisvorst verschiedene Kriterien zur Jugendarbeit zusammengestellt worden. "Für die einzelnen Kommunen wurden Beratungsstellen und sonstige Einrichtungen, die Anzahl der Spielplätze, spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche in Vereinen, Verbänden, Kirchlichen Gruppen und Sportvereinen aufgelistet", berichtet Jugendpfleger Rainer Müller, der die Sammlung gemeinsam mit Kurt van Doorn von der Jugendhilfe zusammenstellte.

 

Unter der Überschrift "Was läuft?" wurden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen zehn und 21 Jahren zu ihrem Freizeitverhalten gefragt: Dabei ging es um Fragen zur Mobilität, zur Freizeitgestaltung und -beschäftigung, Treffpunkten mit Freunden aber auch um die Frage, mit wem die Jugendlichen ihre Probleme erörtern.

 

Die Ergebnisse werden in weiteren Gesprächen der Sozialraumrunden jetzt ausgewertet: "Dabei wird für die einzelnen Kommunen festgelegt, welche Angebote und Rahmenbedingungen für eine optimale Kinder- und Jugendarbeit notwendig sind", so Müller. Das Ergebnis wird in einer Leistungsbeschreibung zusammengefasst. Danach wird mit den Trägern diskutiert, welche Ideen sich umsetzen lassen.

Herausgeber:

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