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Kontrollen im Iserlohner Rotlichtmilieu
Iserlohn.
“Fündig” wurde kürzlich der Bereich Wirtschaftsdelikte der Stadt Iserlohn bei der Kontrolle eines bordellähnlichen Betriebes. Aufgrund von Hinweisen hatte der Betrieb zunächst über einen längeren Zeitraum unter Beobachtung gestanden. Schließlich statteten die Ermittler aus dem Rathaus einen unangemeldeten Besuch ab. Dabei trafen sie auf vier rumänische Prostituierte im Alter zwischen 21 und 40 Jahren. Lediglich eine von ihnen konnte bei der Kontrolle ihren Nationalpass vorlegen, ein entsprechendes Gewerbe hatte keine der Damen angemeldet. Zwei Wochen später wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei zeitgleich in Iserlohn und Solingen - dort wird eine "Zweigstelle" betrieben - eine weitere Kontrolle durchgeführt. Angetroffen wurden in Iserlohn jetzt noch drei der vier Frauen aus der ersten Kontrolle. Sie haben inzwischen einen "Escortservice" als Gewerbe in einer anderen Stadt angemeldet. Außerdem trafen die Ermittler auf eine litauische Staatsangehörige, die bis heute die erforderliche Gewerbeanmeldung nicht vorgenommen hat. Zwei Ausweispapiere wurden nach einer ersten Prüfung wegen Fälschungsmerkmalen zu weiteren kriminaltechnischen Untersuchungen an die Polizei Iserlohn weitergeleitet.
In einem anderen Iserlohner Rotlichtobjekt wurde eine 18-jährige litauische Staatsangehörige angetroffen, die keinerlei Dokumente vorweisen konnte.
Im Zuge der durchgeführten Kontrollen wurden inzwischen insgesamt Geldbußen von über viertausend Euro verhängt. Weitere Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
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