20. November 2007. Der Einsatz von Oberbürgermeister Bertram Hilgen für den behindertengerechten Umbau der Bushaltestelle Eschenstruther Weg in unmittelbarer Nähe der Seniorenwohnanlage Lindenberg hat zu einem Ziel geführt. Noch in diesem Jahr wird die Haltestelle barrierefrei umgebaut. „Damit können die Probleme, die an dieser Haltestelle insbesondere für die Seniorinnen und Senioren bestehen, die auf Rollstühle und Gehhilfen angewiesen sind, noch in diesem Jahr behoben werden.“
OB Hilgen hatte sich für den Umbau bei der KVG stark gemacht und auf den zeitnahen Umbau gedrungen. Er war auf die Problemlage bei einer Stadtteilbegehung am 15. Mai aufmerksam geworden. Noch vor Ort hatte Hilgen Abhilfe zugesagt. Immer wieder hatten zuvor der Ortsbeirat, Senioren und der Behindertenverband VdK auf die Situation aufmerksam gemacht und um den Umbau gebeten. Für Seniorinnen und Senioren, von denen viele aus der nahe gelegenen Seniorenwohnanlage Lindenberg die Bushaltestelle nutzen, habe an der gefährlichen, nicht behindertengerechten Haltestelle eine erhöhte Stolper- und Sturzgefahr bestanden. “Besonders für ältere Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator ist die Situation unzumutbar, da sie selbst wenn das KVG-Personal an der Haltestelle eine Rampe ausklappt nur mit enormen Kraftaufwand die steile und kurze Wegstrecke bewältigen können“, sagte OB Hilgen. Er hatte daher die KVG dringend um den notwendigen Umbau zu einer barrierefreien Haltestelle aufgefordert.
Nachdem jetzt die KVG mitgeteilt habe, dass die für den Umbau erforderlichen Mittel durch einen Bewilligungsbescheid aus dem Bushaltestellenprogramm des Landes Hessen in Kürze zur Verfügung stehen, konnte der Beginn der Bauarbeiten noch für den November durch das städtische Straßenverkehrsamt und die KVG terminiert werden, teilte OB Hilgen im städtischen Pressedienst mit.
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