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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 23.11.2007


“Integrationsbegleiter” in Iserlohn - Zertifikate vom Bürgermeister

Iserlohn. Aus den Händen von Bürgermeister Klaus Müller erhielten gestern die frisch gebackenen Iserlohner “Integrationsbegleiter” ihre Zertifikate zum Abschluss einer siebenwöchigen Ausbildung. Iserlohn verfügt damit über 23 engagierte ehrenamtliche Helfer, achtzehn Frauen und fünf Männer, die Menschen mit Migrationsgeschichte Hilfestellung bei der sicher nicht einfachen Integration in die Verhältnisse ihrer neuen Heimat geben wollen. Dabei richtet sich das Hilfeangebot gleichermaßen an neu zugezogene wie auch an Personen, die schon länger in Iserlohn leben.

An dreizehn Vormittagen wurden die “Integrationsbegleiter” mit der professionellen Hilfe der Personalentwicklungsfirma Dittmar & Lange und in Zusammenarbeit mit Referenten aus verschiedenen Lebensbereichen für ihre Aufgabe fit gemacht. Bei den zweimal wöchentlich durchgeführten Seminaren erfuhr die bunt gemischte Gruppe aus insgesamt vierzehn verschiedenen Herkunftsländern jeweils Wissenswertes aus den unterschiedlichsten Bereichen des täglichen Zusammenlebens, über Institutionen, Verbände und vorhandene Integrationsangebote. Außerdem absolvierten die Integrationsbegleiter ein Gesprächstraining, um effektiv ihre Aufgabe als Vermittler für ihre Landsleute bei Behörden und Institutionen wahrnehmen zu können. Besonders erfreulich war dabei die große Motivation und das besondere Interesse der Teilnehmer, was nicht zuletzt dazu beitrug, dass die gesamte Veranstaltung in einer für alle Beteiligten sehr angenehmen und herzlichen Atmosphäre stattfand.

Vor allem verblüfften die vorhandenen Sprachkenntnisse nicht nur die Mitarbeiter der städtischen Ausländerabteilung als Initiatoren des Projektes. Bis zu sechs Sprachen beherrschen einzelne Teilnehmer. Zwei bis vier Sprachen gelten bei ihnen als Standard - eine Voraussetzung, die bei der Integrationsunterstützung natürlich ungeheuer wertvoll ist.

Für die 23 Männer und Frauen, die ihre Ausbildung jetzt beendet haben, geht es nun an die praktische Arbeit. Dabei werden sie jedoch nicht allein gelassen. Künftig soll mindestens einmal im Monat ein Informations- und Erfahrungsaustausch stattfinden, zu dem die städtische Ausländerabteilung einladen wird. Themenvorschläge für diese Treffen sind bereits reichlich aus der hoch motivierten Seminargruppe gekommen.

Das Projekt “Integrationsbegleitung” wird im Rahmen des Programms “KOMM-IN-NRW 2007" vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Mittlerweile ist dieses in der Region wohl einmalige Konzept nicht nur bei den Projektteilnehmern selbst, sondern auch bei Behörden und Verbänden auf großes Interesse gestoßen.

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Freuten sich über das gelungene Projekt: Die frisch gebackenen Iserlohner "Integrationsbegleiter" mit Bürgermeister Klaus Müller und weiteren Beteiligten

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