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Oliver Steller spricht und singt Hölderlin
Borken - 26. November 2007. Am Freitag, 14. Dezember sind der Rezitator Oliver Steller und seine hochkarätigen Musiker mit ihrem neuen Programm „Echo des Himmels“ über den Dichter Friedrich Hölderlin zu Gast im Stadtmuseum Borken.
„Hölderlin??? Ich komm` trotzdem!“ war die Reaktion eines Oliver Steller Fans. Keine seltene Reaktion, denn Hölderlin gilt als Sonderling, als schwierig und unzugänglich. Und das, obwohl er weltweit zu den bekanntesten Dichtern zählt. Oliver Steller, „die Stimmer deutscher Lyrik“ lässt Hölderlin lebendig werden. Der Musiker und Rezitator zeigt Hölderlin als Kind, Studenten, Liebhaber, Reisenden, Kämpfer und natürlich als Dichter. „Echo des Himmels“ ist ein Programm voller Musik und Leben. Johann Christian Friedrich Hölderlin, geboren am 20. März 1770 in Lauffen am Neckar und gestorben am 7.Juni 1843 in Tübingen, zählt zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern. Sein Werk nimmt in der deutschen Literatur um 1800 eine selbständige Stellung neben Klassik und Romantik ein.
Seit Januar 2007 ist Oliver Steller zusammen mit den beiden hochkarätigen Musikern Bernd Winterschladen (Saxophon) und Dietmar Fuhr( Kontrabass) auf Deutschlandtournee und gibt uns den Hölderlin zurück, den wir auf der Schulbank verloren haben – den Hölderlin, mit dem wir uns nie anfreunden konnten, vielleicht auch, weil wir zu wenig von ihm wussten...
Der Rezitator Oliver Steller, Jahrgang 1967, bei Köln lebend, ist von Beruf eigentlich Gitarrist. Sein Musikstudium in den USA (Gitarre, Komposition, Gesang) und die anschließende Zeit in Chicago als freischaffender Musiker und Sänger, in der er unter anderem auch Aufnahmen mit den Bands von Miles Davis und Carlos Santana entstanden, waren wegweisend für seine musikalische Entwicklung. Nach 10-jährigem Rezitator-Jubiläum, dem 10. Bühnenprogramm und 100.000 verkauften CDs gilt Oliver Steller nicht länger als Geheimtipp. Dietmar Fuhr gehört zu den gefragtesten Bassisten Deutschlands. Seine Erfahrung, sein warmer runder Sound und sein feinnerviges Time-Feel sind das Rückgrat dieser Formation.
Bernd Winterschaden spielt Tenor-, Bariton- und Sopransaxofon sowie Bassklarinette. Er verbindet Traditionalismus und freies Spiel in einer Weise, die ihn zu einem der begehrtesten Musiker in den verschiedenen Spielarten gemacht hat. So spielte er u.a. mit der Kölner Kultband „The Piano Has Been Drinking“, im Duo mit dem Pianisten „Frank Mendel“, mit „Gerd Köster“, „Trance Groove“ sowie in der „Harald Schmidt Show“.
Beginn: 20.00 Uhr im Stadtmuseum, Eintritt 12,00 €, ermäßigt 9,00 €. Karten sind in der Info-Zentrale des Rathauses, im BZ-Ticket-Center und im Reisebüro Menchen erhältlich, Vorbestellungen für die Abendkasse unter 02861 / 939-0 oder per E-Mail an stadtmuseum@borken.de möglich. Sitzplätze sind nur in begrenzter Anzahl vorhanden.
Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de
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Oliver Steller und Band
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