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Selbsthilfe fester Bestandteil des Sozial- und Gesundheitswesens

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29. November 2007
Selbsthilfe fester Bestandteil des Sozial- und Gesundheitswesens
"Kompetenzteam Selbsthilfe Hochsauerland" informierte über Arbeit und Ziele
Hochsauerlandkreis.

KSH – HSK? Ein Buchstabenrätsel – oder was steckt dahinter? Mit diesen Worten begann das Kompe-tenzteam Selbsthilfe Hochsauerland den Vortrag über die Arbeit des Teams in der Sitzung des Kreisgesundheits- und Sozialauschusses im Kreishaus in Meschede in dieser Woche.

Das "Kompetenzteam Selbsthilfe Hochsauerland" – kurz KSH – ist eine Gemeinschaft von Bürgern, die sich zusammen mit der AKIS im HSK – der Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen – für die Förderung und Unterstützung der Selbsthilfe engagiert.

Aufmerksam verfolgten die Ausschussmitglieder den Vortrag von Rita und Meinolf Franke über die Ziele, das Leitbild und laufende Projekte des KSH´s. Als Ziel haben sich die ehrenamtlichen Mitglieder des Kompetenzteams u.a. die Förderung gesellschaftlicher Toleranz gegenüber Selbsthilfegruppen gesetzt, aber auch die Motivation zur Selbsthilfe, Beratung und Unterstützung sowie Wissen und Qualifizierung zählen zum Angebot.

Bei diesen anspruchsvollen Zielen sei es wichtig, geeignete Instrumente zur Umsetzung einzusetzen, damit der Qualitätssteigerung genüge getragen werden könne.

Das Team bedankte sich für das persönliche Engagement und den Einsatz für die Selbsthilfe bei den beiden Mitarbeiterinnen der AKIS im HSK, Marion Brasch und Stefanie Bönsch, für die fachliche Unterstützung bei der Neudefinition der Arbeit, wo insbesondere strukturiertes Arbeiten, realistische Terminplanung und Controlling geschaffen wurden.

Deutlich wurde auch, dass die Selbsthilfe als fester Bestandteil des Sozial- und Gesundheitswesens die Förderung durch Politik und Wirtschaft benötige; insbesondere durch finanzielle Hilfen, da alle Arbeit ehrenamtlich geleistet werde.

Mit dem Appell an das Gremium, für den Selbsthilfegedanken zu werben und Betroffene zu ermutigen, nach dem Motto „Nur gemeinsam sind wir stark“, bedankten sich Rita und Meinolf Franke bei den Mitgliedern des Ausschusses, bei denen der Vortrag großen Anklang fand.

Im Anschluss an den Vortrag wurden die Fragen des Gesundheits- und Sozialausschusses vom Kompetenzteam Selbsthilfe Hochsauerland beantwortet. Marion Brasch erörterte, dass derzeit rund 130 Selbsthilfegruppen der AKIS im HSK gemeldet und der Bedarf nach Unterstützungsangeboten bei Weitem noch nicht gedeckt seien.

Der Vorsitzende des Ausschusses, Ferdi Lenze, wünschte dem KSH weiterhin viel Erfolg bei der weiteren Arbeit und Durchsetzung der Ziele.

Wer die Arbeit des Kompetenzteams finanziell unterstützen möchte oder Interesse an der Mitarbeit im Team bekundet, wendet Sie sich an Die AKIS im HSK unter der Telefonnummer 02931 / 9638-105.



Pressekontakt: Hochsauerlandkreis, j.uhl


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