Skip navigation

Pressemitteilungen der Stadt Borken

Alle Meldungen | Medienarchiv | E-Mail Abo | Im Pressearchiv suchen

IHK-Standortanalyse

Borken erzielt Spitzenwerte – Wirtschaftsstandort top

Borken - 05. Dezember 2007. Einen umfassenden Gesamtüberblick über ausgewählte Standortfaktoren für alle 78 Kommunen im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region lieferte jüngst die aktuelle Standortanalyse der IHK, die beim Institut für Siedlungs- und Wohnungswesen der Westfälischen Wilhelms-Universität in Auftrag gegeben wurde. Die Wirtschaftsförderung der Stadt hat nunmehr die sechs Indikatorgruppen, die für das Standortprofil einer Kommune aus wirtschaftlicher Sicht prägend sind, näher untersucht. Das Ergebnis kann, in Anlehnung an die IHK-Studie, abgelesen werden an sogenannten „Ampelphasen“.

Während drei Kommunen einen absoluten Spitzenplatz erreichen, liegen nur fünf weitere der fast 80 Kommunen insgesamt im grünen Bereich. Zu dieser sehr kleinen Gruppe der Top-Standorte gehört Borken. In den Kategorien Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Demografie und Kommunale Finanzen liegt Borken nicht nur im grünen Bereich, sondern belegt hier häufig Spitzenwerte.

Stark ist Borken in der Kategorie Arbeitsmarkt. Borken wird hier ein absolut grüner Bereich bescheinigt. Besonders auffällig ist hier, dass Borken über einen sehr hohen Anteil hoch qualifizierter Arbeitnehmer verfügt. Klare Vorteile haben hier üblicherweise die Universitäts- - bzw. Hochschulstandorte, wie Steinfurt, Münster, Recklinghausen und Gelsenkirchen. Borken steht diesen Städten aber in keiner Weise nach und erreicht bei einer vergebenen Höchstpunktzahl von 100 den Wert 95,1.

Grün steht die Ampel für Borken auch in der Kategorie Demografie. Insgesamt wird die Bevölkerung in Deutschland in absehbarer Zukunft sowohl altern als auch schrumpfen. Die Kommunen werden durch den Bevölkerungsrückgang mit der Gefahr der Verödung der Städte, der Unterauslastung öffentlicher Infrastruktur und möglicherweise sinkender Steuereinnahmen konfrontiert. Umso wichtiger ist es, die Weichen schon heute richtig zu stellen. Mit einer Geburtenrate von 9,1 Prozent in 2005 liegt Borken absolut im Kreistrend und mit einem Gesamtwert für die Kategorie Demografie von insgesamt 76,2 im ungefährdeten Bereich.

Punkten kann Borken insbesondere in der Kategorie Wirtschaft mit einem Analyseergebnis ebenfalls im grünen Bereich. Mit einer Exportquote von 33,2 Prozent belegen die Borkener Unternehmen, dass sie überdurchschnittlich starken Erfolg auf ausländischen Märkten haben und im internationalem Wettbewerb gut mithalten können. Ein Top-Ergebnis liefert Borken beim Unternehmensbesatz 2005. Dieser gibt Auskunft darüber, wie viele umsatzsteuerpflichtige Unternehmen auf 10.000 Einwohner entfallen. Wiederum bei einem Höchstwert von 100 erreicht Borken einen Wert von 98,9 und steht damit im grünen Bereich an oberster Stelle.

Sehen lassen können sich insbesondere Borkens Finanzen. Dunkelgrün steht hier die Ampel. Hier bringt Borken, insbesondere bedingt durch den sehr geringen Schuldenstand, Spitzenergebnisse und ist im Vergleich mit anderen Kommunen fast unschlagbar.

Einzig „eine rote Ampel“ musste an Borken vergeben werden in der Unterkategorie „Infrastruktur-Entfernung zum nächsten Flughafen“. Hier hat Borken wie fast alle Kommunen im Kreis Borken einen Standortnachteil gegenüber den Kreisen Steinfurt und Recklinghausen. Kompensieren kann Borken die durch seine Lage vorhandenen Standortnachteile aber durch die in hohem Maße vorhandenen verfügbaren Gewerbeflächen. Ein Wert im oberen grünen Bereich gewährleistet nicht nur den vor Ort ansässigen Unternehmen Standortsicherung- und planung, sondern auch potenziellen Neuinvestoren genügend Raum für Ansiedlungen. So gelangt Borken trotz der schlechten Platzierung für die Flughafenanbindung bei der Kategorie Infrastruktur insgesamt in den Toleranzbereich und belegt im Ranking einen Platz im Mittelfeld. Ebenfalls im Mittelfeld liegt Borken in der Kategorie Familienfreundlichkeit. In die Betrachtung einbezogen wurden bei der Analyse die Anzahl der Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren, die Zahl der Kindergartenplätze sowie die familienfreundliche Wohnungspolitik. De facto schneidet Borken in puncto Familienfreundlichkeit besser ab. Während die Analyse lediglich die Anzahl der Krippenplätze in den Focus genommen hat, stehen in Borken zahlreiche weitere Betreuungsangebote zur Verfügung wie Spielgruppen und die Tagespflege.

Insgesamt ist das Fazit der IHK-Standortanalyse 2007 klar: Borkens Logo „Borken .....der richtige Weg“ ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern Programm. Borken befindet sich auf dem richtigen Weg und kann zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de


Stadt Borken ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.

Kontakt

Stadt Borken
Büro des Bürgermeisters
- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

Ansprechpartner:
Markus Lask
Leiter Büro des Bürgermeisters
Telefon: 02861/939-103
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

- - -

Besuchen Sie uns auch auf:

Facebook und Twitter: