Langenbochum: Kindergarten Kiko wird neu gebaut
10.12.2007 | Herten
Ausweitung zum Familienzentrum beschlossen
Der städtische Kindergarten Kiko in Langenbochum wird neu gebaut und zu einem Familienzentrum ausgeweitet. Das hat der Rat in der vergangenen Sitzung beschlossen und gleichzeitig knapp 1,7 Mio € in der Prioritätenliste, die von der Kommunalaufsicht genehmigt werden muss, vorgesehen. Nötig geworden ist der Neubau durch die nachhaltige Schadstoffbelastung des bisherigen Kiko.
Nur durch einen Schutzlack, der für maximal drei Jahre Schadstoffe von der Raumluft fern hält, konnte eine sofortige Schließung des Kiko vermieden werden - eine Grundsanierung o.ä. ist nicht möglich.
Das Angebot des Kindergartens umfasst bereits jetzt – neben der Betreuung von Kindern mit Rechtsanspruch – eine kleine altersgemischte Gruppe zur Betreuung von Unter-Dreijährigen und eine gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung. Im künftigen Familienzentrum werden zusätzlich Räume für die Arbeit mit jungen Eltern vorgehalten.
„Die Erweiterung des Kindergartens zum Zentrum für Familien im Stadtteil ist ein wichtiger Baustein für unsere Bildungs- und Familienarbeit“, sagt Bürgermeister Dr. Uli Paetzel. „Ich freue mich, dass der Rat unserem Vorschlag zugestimmt hat.“
Auch die Leiterin des Kiko, Elke Hanisch, freut sich über den Ratsbeschluss: „Wir sind im ständigen Dialog mit den Eltern über den Zustand des Kiko und sind froh, jetzt von der Politik grünes Licht bekommen zu haben.“
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