20. Dezember 2007
Kreis Viersen
"Der Umzug von zunächst drei Klassen kam bei Lehrerinnen, Eltern und Kindern gut an", berichtet Schmidt- Trost, die selber einmal in der Woche in Boisheim unterrichtet. Zwar gehört die Dependance der Gereonschule weiterhin zur Hauptstelle an der Gereonstraße, doch schnell ergaben sich viele gemeinsame Aktivitäten mit den Grundschülern vor Ort. "Durch Feste und Sportveranstaltungen, St. Martinszug und Adventsingen wurde die Integration gefördert und Vorurteile abgebaut", berichtet Birgit Stieger-Becker, Schulleiterin der Erich Kästner-Grundschule. "Die Gereonschüler veränderten ihren Tagesplan, so dass die Kinder gemeinsam ihre Pausen verbringen können." Die meisten Schüler der Förderschule werden mit dem Bus gebracht: "Wenn unsere Schüler morgens ab acht Uhr in der Schule sind, kommen die Busse mit den Gereonschülern, das passt prima", so Stieger-Becker. "Ein Außenstehender würde kaum merken, dass hier zwei eigenständige Schulen unter einem Dach arbeiten. Die Eltern der Gereonschüler sehen vor allem die Anbindung an die Grundschule und die kürzeren Fahrzeiten der Schulbusse als positiv an.
Auch die Kolleginnen der beiden Schulen fanden schnell gemeinsame Ziele und Arbeitsweisen. "Wir übernehmen gemeinsame Pausenaufsichten und organisieren kurzfristige Vertretungen", so Birgit Stieger-Becker. Gegenseitige Beratung in pädagogischen und sonderpädagogischen Fragen, Hospitationen von Lehramtsanwärterinnen bis hin zu gemeinsamen Lehrerfortbildungen sind für die Lehrerinnen längst selbstverständlich geworden. "Für die Zukunft würden wir uns noch mehr pädagogische Zusammenarbeit wünschen", so Birgit Stieger-Becker. "Vielleicht wäre auch ein gemeinsamer Unterricht möglich, davon könnten alle nur profitieren."
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