08. Januar 2008. Ein positiver Trend setzt sich in Kassel fort: Auch im Dezember 2007 sank gegenüber dem Vormonat November die Anzahl der hilfsbedürftigen Haushalte erneut um weitere 1,46 Prozent. Damit waren in der Jahresbilanz zum Jahresende insgesamt knapp 900 Haushalte und damit rund 6 Prozent weniger als noch im Dezember 2006 auf Transferleistungen des Bundes und der Stadt Kassel angewiesen.
„Das ist eine Erfolgsbilanz: Die rund sechs Prozent weniger in Kassel im Bezug auf Transferleistungen liegen weit über den Bundesdurchschnitt von 3,5 Prozent“, sagte Stadtkämmerer D. Jürgen Barthel. Die „sehr erfreulichen Zahlen“ seien zu einem erheblichen Teil Ergebnis der engagierten Arbeit der Arbeitsförderung Kassel-Stadt GmbH, der es gelungen sei, mit vielen Kooperationspartner zahlreiche Menschen wieder in das Arbeitsleben zu integrieren.
Es bedürfe aber weiterhin großer Anstrengungen, die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in Kassel weiter zu senken. „Noch immer sind über 14.000 Haushalte in Kassel beziehungsweise 27.343 Kasseler Bürgerinnen und Bürger nicht in der Lage, sich durch Erwerbstätigkeit selbst zu finanzieren. Dazu gehöre auch rund 3600 Familien, die trotz eines Einkommens aus Berufstätigkeit weiterhin auf staatliche Transferleistungen angewiesen seien. Hier ist auch die Bundesregierung in der Pflicht, durch politische Maßnahmen dafür zu sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger von dem Arbeitseinkommen ihren Lebensunterhalt bestreiten können.“
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