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documenta-Stadt Kassel

Kassel - auch als Wohnort immer gefragter

15. Januar 2008. Die Nordhessen-Metropole Kassel wird immer attraktiver. Dies ist laut Oberbürgermeister Bertram Hilgen nicht nur am Rückgang der Arbeitslosenquote, einer steigenden Zahl von Beschäftigungsverhältnissen, an positiven Fremdenverkehrszahlen und an sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen festzustellen, sondern auch an den aktuellen Bevölkerungszahlen, die die Fachstelle Statistik der Stadt Kassel jetzt auf Grundlage des Einwohnerregisters der Stadt vorgelegt hat. Danach, so Hilgen, hätten am 31. Dezember 2007 198.167 Personen in Kassel gelebt, davon 6.046 mit Nebenwohnsitz. Dies seien 376 Menschen mehr als im Vorjahr.

„Es hat den Anschein, dass Kassel für die Menschen als Mittelpunkt der Region immer attraktiver wird. So zogen 2007 12.481 Personen nach Kassel, nur 11.120 verließen die Nordhessen-Metropole“, meinte der Oberbürgermeister. Gerade der Blick auf die räumliche Bewegung zeige, dass Kassel in den vergangenen zehn Jahren an Attraktivität gewonnen habe.

Die Statistik des Jahres 2007 belege, dass insbesondere die Stadt für die 18- bis 25jährigen attraktiv sei. Hier spiele sicherlich die Universität eine positive Rolle. Insgesamt waren in dieser Altersgruppe 1.537 Zuzüge mehr als Wegzüge zu verzeichnen.

Der Blick in die Statistik offenbare auch, dass die Stadt gegenüber den Gemeinden im Zweckverband Raum Kassel bei der räumlichen Wanderungsbewegung ein geringes Minus von 87 Menschen aufweise. Dies werde aber mehr als deutlich durch ein Plus aus den übrigen Gemeinden des Landkreises Kassel mit 178 Menschen sowie aus dem übrigen Nordhessen mit 567 und aus dem übrigen Bundesgebiet mit 703 aufgewogen.

Auch das zeige die Statistik des Jahres 2007: Die Stadtteile Wehlheiden, Bad Wilhelmshöhe und Kirchditmold seien neben der Kasseler Nordstadt die gefragtesten Ortsteile im Verhältnis der Zuzüge zu den Wegzügen. Bei der Nordstadt mache sich sicherlich die Magnetwirkung der Universität positiv bemerkbar, meinte OB Hilgen abschließend.



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