Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 15. Januar 2008
„Knöllchen“ sind ab sofort weiß

Magdeburg.

 

Ab 21. Januar 2008 verteilt der Stadtordnungsdienst bei der Überwachung des ruhenden Verkehrs nicht nur die seit 11 Jahren bekannten blauen Hinweiskarten, sondern auch weiße „Knöllchen“. Die weißen „Knöllchen“ gibt es zunächst im Stadtzentrum und den unmittelbar angrenzenden Bereichen, sie lösen die blauen Hinweiskarten schrittweise ab. Wichtigste Neuerung: Wer sofort zahlt, bekommt keine Post vom Amt.

 

Dank neuer Technik ist es jetzt möglich, an Ort und Stelle die neuen „Knöllchen“ auszudrucken. Dadurch kann das Verfahren für alle Beteiligten vereinfacht werden. Die blauen Hinweiskarten haben bisher weder die Verwarngeldhöhe noch den konkreten Tatvorwurf enthalten. Deshalb konnten Fahrzeughalter nicht unmittelbar reagieren, sondern mussten auf die schriftliche Verwarnung vom Ordnungsamt warten.

 

Zukünftig werden auf den weißen „Knöllchen“ neben der Höhe des Verwarngeldes und den kompletten unverschlüsselten Falldaten auch eine Bankverbindung und das Aktenzeichen nachlesbar sein.

 

Falschparker, die mit der Verwarnung einverstanden sind, können innerhalb von 3 Tagen das Verwarngeld zahlen und somit das Verfahren unbürokratisch erledigen. Es erfolgt dann keine schriftliche Benachrichtigung an die Halteradresse.

 

Wie bisher haben Fahrzeughalter andernfalls die Möglichkeit, sich zum Tatvorwurf zeitnah gegenüber der Bußgeldstelle zu äußern.  Wie bisher wird aber unter Berücksichtigung der Angaben entschieden, ob das Verfahren dann eingestellt oder ohne weitere Rückäußerung der Bußgeldstelle ein Bußgeldbescheid erlassen wird.

 

Die Landeshauptstadt hat im vergangenen Jahr insgesamt 103.908 „Knöllchen“ verteilt und dafür insgesamt 1,37 Mio. Euro eingenommen. Das entspricht dem langjährigen Durchschnitt.

 



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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39104 Magdeburg
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