24. Januar 2008.
Ein Blick auf die Messe am Karlsplatz, bekrönt von der grün schimmernden Kirchenkuppel. Spaziergänge längs der Schönen Aussicht bis hin zum „Tempelchen“, zur Orangerie, entlang der Fulda tief in die Auelandschaften und hoch zum Schloss Wilhelmshöhe. Ungewöhnliche Ansichten der Brüderkirche und des Schlösschens Schönfeld, ein einsamer Baum hinter dem Herkules, faszinierende Stillleben, Innenansichten und Porträts, die von dem überaus vielseitigen und virtuosen Schaffen des lange zu Unrecht vergessenen Kasseler Künstlers Gerhard Sy (1886-1936) zeugen. Mehr als hundert Gemälde, Grafiken und Zeichnungen Gerhard Sys, die überwiegend aus Privatbesitz zur Verfügung gestellt wurden, vereint eine wohl einmalige Retrospektivausstellung des Stadtmuseums, die nun nach ihrer Verlängerung noch bis zum 17. Februar bewundert werden kann.
Wer noch keine Gelegenheit finden konnte, an einer Sonderführung durch die Ausstellung teilzunehmen, kann dies am Sonntag, 3. Februar, um 15 Uhr unter Leitung der Kunsthistorikerin Angela Makowski nachholen. Zum Abschluss der Präsentation lädt das Museum am Sonntag, 10. Februar, 11 Uhr noch einmal alle Verehrer, Leihgeber und Unterstützer der Ausstellung im Rahmen einer geselligen „Finissage“ zu einem bilanzierenden Gedankenaustausch ein.
Die Führung durch die Sonderausstellung ist kostenlos, lediglich der Eintritt in das Stadtmuseum muss entrichtet werden.
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