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Magdeburg, 15. Februar 2008
Sanierte Grundschule „Lindenhof“ durch Oberbürgermeister Trümper eingeweiht
Schulsanierung erfolgreich beendet

Magdeburg.

Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Sachsen-Anhalts Kultusminister Prof. Jan-Hendrik Olbertz haben heute die Grundschule „Lindenhof“ nach der Sanierung übergeben. In Anwesenheit von Vertretern des Landes sowie der Architekten, Bauplaner und Objektbetreuer nahmen sie gemeinsam mit Schülern, Lehrern und Eltern die neuen Räumlichkeiten in Augenschein. Die Sanierung erfolgte im Rahmen des IZBB-Programms. In den letzten zwölf Monaten wurden insgesamt über 3,5 Millionen Euro investiert.

 

„Es ist mir immer wieder eine ganz besondere Freude, wenn ich eine Kinder- und Jugendeinrichtung nach abgeschlossener Sanierung und Modernisierung übergeben kann“ sagte der Oberbürgermeister zur  Eröffnungsfeier. „Die Sanierung von Schulen und Kindertageseinrichtungen hat seit Jahren oberste Priorität und doch gibt es gerade in diesem Bereich noch immer sehr viel zu tun.“

 

Pünktlich zum Beginn des neuen Schulhalbjahres konnte heute mit der Grundschule „Lindenhof“ die erste von drei kommunalen Schulen übergeben werden, deren umfassende Sanierung und Modernisierung im Rahmen des Förderprogramms des Bundes zur Einrichtung von Ganztagsschulen „Investition Zukunft, Bildung und Betreuung“ (IZBB) erfolgt. Zum Beginn des Schuljahres 2008/ 2009 werden dann auch die Arbeiten an den Sekundarschulen „Thomas Müntzer“ und „Wilhelm Weitling“ abgeschlossen sein.

 

In den vergangenen 12 Monaten wurden über 3,5 Millionen Euro in die Sanierung der Grundschule „Lindenhof“ investiert. Davon kamen fast 2,5 Millionen Euro als Fördermittel aus dem IZBB-Programm des Bundes.

 

Entstanden ist eine moderne und behindertengerechte drei- bis vierzügige Ganztagsschule mit Früh- und Späthortbetreuung für bis zu 400 Schülerinnen und Schüler sowie 135 Hortplätzen.
Durch die Zusammenfassung der Hort- und Unterrichtsräume im neuen Hauptgebäude konnten eine Vielzahl an Synergien erreicht und Organisationsstrukturen optimiert werden. So ist zum einen die Orientierung für die Schüler einfacher und die Übersichtlichkeit auf dem gesamten Schulgelände besser.

 

Zum anderen können durch die fließenden Übergänge von Hort- und Schulbereichen eine engere Zusammenarbeit von Lehrern und Erziehern erzielt und die Doppelnutzung von speziellen Fachräumen wie Bibliothek, Computerraum, Töpferei und ähnlichem ermöglicht werden. Darüber hinaus verfügt die Grundschule nun auch wieder über eine eigene Turnhalle. Die alte Halle war bereits 2003 durch einen Brand zerstört worden.

 

„Damit noch viele andere Schülerinnen und Schüler in den Genuss solch moderner und motivierender Lernbedingungen kommen, wird die Stadt die Sanierung der Schulen weiter forcieren“ versprach Dr. Lutz Trümper anlässlich der heutigen Einweihung.

 

Um den Sanierungsstau an Schulen zügig abzubauen, hat die Stadt ein Public-Private-Partnership (PPP) – Programm beschlossen. 20 Schulen sollen in den nächsten Jahren auf diesem Wege saniert werden. Im November 2007 wurde der Vertrag für das erste PPP-Paket unterzeichnet und damit der Grundstein für die Sanierung von fünf Schulen gelegt. Inzwischen haben auch die Vertragsverhandlungen für das zweite PPP-Paket begonnen. Ziel ist es, mit den Maßnahmen der beiden Pakete noch in diesem Jahr zu beginnen. Darüber hinaus gibt es bereits erste Überlegungen, welche Standorte über das neue EU-Förderprogramm modernisiert werden könnten.

 

Bezug nehmend auf die Diskussionen der letzten Wochen und Monate versicherte der Oberbürgermeister, dass er sich der teilweise prekären Situation an einigen Schulen bewusst ist,  dass aber nicht alle Probleme von heute auf morgen gelöst werden können.

 

IZBB-Programm
Drei kommunale Schulen werden derzeit mit Mitteln aus dem Förderprogramm des Bundes zur Einrichtung von Ganztagsschulen „Investition Zukunft, Bildung und Betreuung“ saniert.

 

Grundschule Lindenhof


Gesamtkosten: 3.539.700 EUR davon

 2.497.500 EUR Fördermittel des Bundes sowie

    141.698 EUR Versicherungsleistungen

Zeitraum:           Januar 2007 bis Januar 2008

 

Sekundarschule Thomas Müntzer

Gesamtkosten: 3.367.500 EUR davon

 2.057.000 EUR Fördermittel des Bundes

Zeitraum:           Mai 2007 bis August 2008


Sekundarschule Wilhelm Weitling

Gesamtkosten: 2.815.700 EUR davon

 2.169.000 EUR Fördermittel des Bundes

Zeitraum:           Mai 2007 bis August 2008



PPP-Programm
Insgesamt 20 Schulen werden in vier Paketen in den nächsten Jahren auf dem Wege einer Public-Private-Partnership saniert.

 

Paket 1 (Baustart 2008)

-         Siemens-Gymnasium (Standort Stendaler Straße)

-         BbS III (Am Krökentor)

-         IGS „Regine Hildebrandt“ (Standort Pablo-Neruda-Straße)

-         GS Weitlingstraße

-         GS Friedenshöhe.


Paket 2 (Beginn der Vertragsverhandlungen)

-         GS Alt-Olvenstedt

-         GS Am Elbdamm/ Sekundarschule „Tomas Mann“

-         GS Im Nordpark/ Makarenko-Förderschule

-         GS Bertold-Brecht-Straße (Standort Leipziger Straße)



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