Sieben Millionen Euro für Rekultivierung und Nachsorge der Müscheder Hausmülldeponie
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15. Februar 2008
Betriebsausschuss erwartet Genehmigung bis Mitte 2008
Hochsauerlandkreis/Müschede.
Der Betriebsausschuss des Hochsauerlandkreises hat gestern (Mittwoch, 13. Februar) den Planungen zur Stillegung und Nachsorge der Deponie Müschede zugestimmt. Das Gremium beauftragte die Abfallwirtschaftsgesellschaft Hochsauerlandkreis (AHSK), die dazu erforderliche Genehmigung bei der Bezirksregierung zu beauftragen, um das Rekultivierungskonzept im Rahmen der Wirtschaftspläne umzusetzen.
Knapp sieben Million Euro werden die umfangreichen Maßnahmen zur Nachsorge und Rekultivierung der seit 1993 geschlossenen Hausmülldeponie in Müschede kosten. Zu diesem Ergebnis kommt das Ingenieurbüro Asmus+Prabucki (API) aus Essen, das den Betriebsauschuss des Hochsauerlandkreises am Mittwoch (13. Februar) über die bereits im Januar mit der Bezirksregierung Arnsberg im Grundsatz abgestimmte Vorgehensweise informierte.
„In gut zwei Jahren haben wir uns durch viereinhalb Meter Akten durchgearbeitet“, sagte Detlef Asmus, API-Geschäftsführer. Dabei habe man auf ausgezeichnete Unterlagen der AHSK zurück greifen können. Die Untersuchungen haben ergeben, dass sich Nachsorgemaßnahmen auf den Plateau- und den Böschungsbereich des Deponiekörpers konzentrieren werden. Neben Oberflächenentwässerung und Lehmabdichtungsbau ist der Rückbau ehemaliger technische Bauteile der Deponie vorgesehen.
"Die anfallenden Kosten für die Umsetzung des aufwändigen Nachsorgekonzepts sind in den Rückstellungen für die Rekultivierung mit berücksichtigt worden", sagte Reinhard Pape, Leiter des Abfallentsorgungsbetriebs beim Hochsauerlandkreis. Mit der Aufstellung des Genehmigungsplans rechnet der Betriebsausschuss bis Mitte des Jahres, sodass die Arbeiten 2009 beginnen können.
Pressekontakt: Hochsauerlandkreis, j.uhl
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