19. Februar 2008. Die Stadt Kassel hat für die Verwaltung Vorbereitungen getroffen, um die möglichen Auswirkungen von Arbeitsniederlegungen im Rahmen des in Kassel für Freitag, 22. Februar, von der Gewerkschaft Verdi geplanten ganztägigen Warnstreiks aufzufangen. Bürgerinnen und Bürger, die in das Rathaus kommen, können davon ausgehen, dass der Dienstbetrieb aufrecht erhalten wird. Es kann jedoch unter Umständen in reinen Dienstleistungsbereichen wie dem Einwohnerservice oder der Kfz-Zulassungsstelle zu längeren Wartezeiten kommen. Es wird daher empfohlen, für den Behördengang auf einen anderen Tag auszuweichen, soweit dies möglich ist.
Von den 31 städtischen Kitas in den 26 Kasseler Grundschulbezirken wird jeweils eine Kita geöffnet sein, die Kinder aus den anderen Einrichtungen des Grundschulbezirks aufnehmen kann.
Die Vorbereitungen für diese Notdienste laufen bereits auf Hochtouren. In den kommenden Tagen werden die Eltern der Kita-Kinder befragt, ob sie für ihre Kinder Betreuungsmöglichkeiten haben oder den Notdienst benötigen.
Auch für Hausmeister der Kasseler Schulen sind die Dienste so organisiert, dass es zu keinen Engpässen kommen kann und bei Problemen, wie beispielsweise Heizungsausfall, ein Nottelefon zur Verfügung steht.
Die Stadt Kassel empfiehlt darüber hinaus allen Verkehrsteilnehmern, sich auf die Streiksituation in Öffentlichen Nahverkehr einzustellen und für Fahrten mit dem PKW Fahrgemeinschaften zu bilden.
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