
Bei einer Kriechgeschwindigkeit von oft nur 20 Metern pro Stunde haben die Tiere keine Chance gegen den Tod auf vier Rädern. Schutz vor den Autoreifen können, bis zur Errichtung dauerhafter Maßnahmen, die mobilen “Krötenschutzzäune” bieten. Es haben sich erfreulicherweise bisher immer viele freiwillige Helfer bereiterklärt, diese Zäune früh morgens und abends zu kontrollieren und die Tiere in Eimern sicher über die Straße zu bringen. Auch die Straßenbauämter unterstützen diese Aktion durch den Auf- und Abbau der Zäune.
Dieses Jahr werden wieder viele engagierte Helfer benötigt, die sich an der Rettung der Amphibien beteiligen wollen. Wer daher bei der Amphibienschutzaktion mitmachen möchte, sollte sich bei der Unteren Landschaftsbehörde des Hochsauerlandkreises melden (Telefon 0291/94-1665 oder 94-1661).
Die Untere Landschaftsbehörde appelliert an die Autofahrer, während der Hauptwanderzeiten besonders auf entsprechende Hinweisschilder und Straßenabschnitte mit erkennbaren Krötenzäunen zu achten!