Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 11. März 2008

„Die Stadt Bocholt unterstützt keine Aktivitäten, die vor dem Hintergrund von Fusionen das Ziel verfolgen, Vereine von Altschulden zu befreien“

Bocholts Sportdezernent Thomas Waschki zur aktuellen Fusionsdebatte in Bocholter Sportvereinen

Bocholt (pd).

„Die Stadt Bocholt wird keine Aktivitäten unterstützen, die vor dem Hintergrund von Fusionen das Ziel verfolgen, Vereine von Altschulden zu befreien.“ Das erklärt Thomas Waschki, Erster Stadtrat und Sportdezernent, im Zuge der aktuellen Fusionsdebatte in Bocholter Sportvereinen.

Hintergrund: Zurzeit finden konkrete Fusionsüberlegungen zwischen den Vereinen TuB Mussum und SC 26 Bocholt statt. In Reihen des SC 26 gibt es neben Befürwortern einer solchen Fusion auch eine Opposition, die zunächst den Erhalt des SC 26 anstrebt und auf lange Sicht eine Großfusion mit am Bocholter „Hünting“ angesiedelten Vereinen ins Auge fasst.

 

Im Rahmen der Debatte sind von dieser Seite Überlegungen dargelegt geworden, den Wert der städtischen Anlage „Am Kaisergarten“ mit in eine solche Großfusion einfließen zu lassen.

 

Dazu Sportdezernent Waschki: „Die Stadt Bocholt respektiert selbstverständlich die Überlegungen der beteiligten Vorstände und Mitglieder und will sich nicht in die Vereinspolitik einmischen. Eines aber muss unmissverständlich klar sein: Eine finanzielle Sanierung von Vereinen quasi auf „kaltem Wege“ mit städtischen Mitteln wird  nicht die Zustimmung der Stadt Bocholt finden.“