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documenta-Stadt Kassel

Deutsche Naturforscher im 18. Jahrhundert - Veranstaltung im Naturkundemuseum

20. März 2008. Sie waren Teilnehmer berühmter europäischer Expeditionen bei der Erforschung bisher unbekannter Regionen der Erde im 18. Jahrhundert - deutsche Naturforscher. Die Verarbeitung einer Flut an neuen Informationen über Flora, Fauna und Völker außereuropäischer Erdteile sowie deren Vermittlung traf in Europa auf ein überaus interessiertes und begeistertes Publikum und erweiterte den Wissenshorizont sprunghaft.

In einer Veranstaltung des Naturkundemuseums der Stadt Kassel in Kooperation mit der Kurhessischen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft stellen am 14. und 15. November 2008 renommierte Referentinnen und Referenten Naturforscher in Vorträgen mit Bildprojektionen vor, die einen Bezug zu Kassel oder Göttingen aufweisen. Im ersten Veranstaltungsteil „Pioniere der Forschung in Sibirien und Russisch-Amerika (Alaska)“ zählen dazu unter anderem Peter Simon Pallas, Georg Thomas von Asch, Carl Heinrich Merck und Georg Heinrich von Langsdorff. Rudolf Erich Raspe, Georg Forster, Georg Christoph Lichtenberg und Alexander von Humboldt stehen im zweiten Veranstaltungsteil beispielhaft für „Forscher, Freiheitsdenker und Weltbürger“, die nicht nur unsere naturwissenschaftlichen Kenntnisse entscheidend erweiterten und veränderten. In der abschließenden Podiumsdiskussion „Naturforschung im 18. Jahrhundert in Kassel und Göttingen/Professionelle Akademiker und gelehrte Dilettanten?“ werden unter Einbezug der Teilnehmer Sichtweisen, Vorurteile und Klischees naturkundlicher Forschung des 18. Jahrhunderts in zwei wissenschaftlichen und kulturellen deutschen Zentren der damaligen Zeit hinterfragt.

Anmeldungen für Teilnehmer sind bis zum 30. April 2008 digital über die website des Naturkundemuseums, per E-Mail oder per Briefpost möglich. Nähere Informationen zur Veranstaltung können unter www.naturkundemuseum-kassel.de/naturforscher oder der Telefonnummer 05 61/7 87-40 66 abgerufen werden.



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