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Bäume im Park angesägt
Stadt stellt Strafanzeige
Borken - 27. März 2008. „Das hat mit einem „Dummen-Jungen-Streich“ nichts zu tun. Das ist vorsätzliche Sachbeschädigung!“ Josef Terodde, Leiter der städtischen Gärtnerei, ist wütend und erbost über das, was in den vergangenen Wochen unbekannte Täter im Stadtpark angerichtet haben. Von 16 Trauerweiden, die entlang der Borkener Aa in Höhe des Spielplatzes vor einigen Jahren gepflanzt worden waren, sind neun Bäume kurz oberhalb des Erdreiches angesägt worden. Der feine Sägeschnitt deutete auf eine Eisensäge hin, ist sich der Fachmann sicher. Fünf Bäume sind fast zu drei/viertel durchgeschnitten, so dass wegen der fehlenden Standsicherheit die Bäume in den nächsten Tagen ganz entfernt werden müssen. Bei den restlichen vier Bäumen reicht der Schnitt bis zur Hälfte des Baumumfanges, so dass versucht werde, die Bäume zunächst zu erhalten.
Pressesprecher Bernd Kemper beziffert den Schaden pro Baum auf circa 900 Euro. Strafanzeige sei inzwischen bei der Polizei gestellt worden. „Wer neun Bäume ansägt, macht das vorsätzlich. Wer hat schon beim Spazieren gehen eine Säge dabei?“ wird im Rathaus über die Gründe für eine solche Tat spekuliert. „Da das Durchsägen auch eine gewisse Zeit in Anspruch genommen haben muss, hat vielleicht ein Anwohner des Stadtparks oder ein Spaziergänger etwas beobachtet.“, bitte Kemper Zeugen sich bei der Polizei oder bei der Stadtverwaltung zu melden.
Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de
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Angesägte Trauerweide im Stadtpark (1)
Angesägte Trauerweide im Stadtpark (2)
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