01. April 2008. Als „gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Kassel“ hat Oberbürgermeister Bertram Hilgen die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für die Nordhessenmetropole bezeichnet. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Kassel um 14,4 Prozent innerhalb eines Jahres sei Beleg für die Zunahme der wirtschaftlichen Stärke der Stadt. Es sei erfreulich, dass immer mehr Menschen wieder Arbeit hätten, was zum Rückgang der Arbeitslosenquote von im Vorjahr 14,5 Prozent auf jetzt 12,7 Prozent im März geführt habe.
Dass aber immer noch fast 12.000 Menschen in Kassel ohne Arbeit seien, müsse für die Wirtschaft, aber auch die Kommunalpolitik Ansporn sein, hier die Weichen auch weiterhin für eine positive Veränderung zu stellen. „Deshalb will die Stadt Kassel“, so OB Hilgen am Dienstag im städtischen Pressedienst: „gemeinsam mit einigen Landkreiskommunen den Sandershäuser Berg und das Lange Feld zu Gewerbegebiete entwickeln. Wir brauchen einfach neue Flächen, um im Wettbewerb der Regionen mithalten zu können. Waldau ist jetzt schon fast dicht!“ führte der Oberbürgermeister weiter aus. Ein neues Gewerbegebiet erhöhe nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern stärke auch die Finanzkraft der Stadt und – was am wichtigsten sei – bringe Menschen in Arbeit, die dann nicht mehr auf Leistungen der sozialen Sicherungssysteme angewiesen seien.
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