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documenta-Stadt Kassel

Kasseler Bevölkerung kann Einfluss bei Verkehrsplanung nehmen

Haushaltsbefragung

04. April 2008.

Um sich bei der Verkehrsplanung besser an den tatsächlichen Bedürfnissen der Kasseler Bevölkerung orientieren zu können, sind exakte Kenntnisse des Verkehrsgeschehens in Kassel notwendig. Aus diesem Grund befragt die Stadt Kassel in Zusammenarbeit mit der TU Dresden sowie dem Leipziger Erhebungsinstitut omniphon GmbH Kasseler Haushalte zum Verkehrsverhalten.

 

Von Februar diesen Jahres bis Januar 2009 erhalten insgesamt 10.000 zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner zunächst ein Ankündungsschreiben. In diesem wird auf die Möglichkeit der freiwilligen telefonischen, schriftlichen oder online-Befragung hingewiesen. Die dann ermittelten Daten stellen eine wichtige Grundlage für eine kontinuierliche, nutzergerechte und nachhaltige Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Kassel dar.

 

Häufig gestellte Fragen zur Haushaltsbefragung:

• Was passiert mit den erhobenen Daten?

Die Daten werden in anonymisierter Form weiterverarbeitet und dienen ausschließlich dem Zweck der Verkehrsplanung der Stadt Kassel. Nach Abschluss der Befragung im Sommer 2009 reichen mögliche Einsatzfelder von Aussagen zur gesamtstädtischen Mobilitäts- und Verkehrsstruktur bis zur Entwicklung und Beurteilung von Einzelmaßnahmen.

 

• Ist die Teilnahme an der Befragung verpflichtend?

Nein, die Teilnahme ist freiwillig. Aus einer Nicht-Teilnahme entstehen keine Nachteile. Außer zum Zweck dieser Befragung wird zu den zufällig ermittelten Haushalten kein Kontakt durch das Befragungsinstitut mehr aufgenommen. Befragungsteilnehmer erhalten weder Infopost noch Werbeanrufe.

 

• Wer stellt den Kontakt zu den ausgewählten Personen her?

Die per Zufall ausgewählten Personen erhalten ein von Oberbürgermeister Bertram Hilgen und vom verantwortlichen Projektleiter der TU Dresden, Prof. Dr.-Ing. Gerd-Axel Ahrens, autorisiertes Ankündigungsschreiben. Je nach Befragungsmethodik (schriftlich, telefonisch, Online) sind diesem Schreiben bereits weitere Unterlagen des Erhebungsinstitutes omniphon GmbH beigefügt. Alle weiteren Kontakte zu den ausgewählten Haushalten erfolgen über das beauftragte Erhebungsinstitut.

 

• Wie werden die ausgewählten Personen befragt?

Zu den in der Stichprobe ermittelten Befragungsteilnehmern werden aus dem amtlichen Telefonbuch die zugehörigen Telefonnummern recherchiert. Telefonisch erreichbare Haushalte erhalten das Ankündigungsschreiben mit Festlegung eines Stichtags. Kurz nach diesem Stichtag nimmt das Erhebungsbüro telefonischen Kontakt auf und fragt die von den Haushaltsmitgliedern zum Stichtag protokollierten Wegedaten ab.

 

Befragungsteilnehmer, deren Rufnummern nicht über das Telefonbuch ermittelt werden können, werden angeschrieben. Sie erhalten ebenfalls einen Stichtag sowie sämtliche Befragungsunterlagen inklusive Freiumschlag für die Rücksendung nach Ablauf des Stichtags.

 

Bereits im Ankündigungsschreiben wird auf die Möglichkeit zur Online-Befragung hingewiesen. Diese Befragungsmethode steht unter www.srv2008.de auf dem Internetportal der TU Dresden als Alternative zur Verfügung.

 

• Wo erhalten Befragungsteilnehmer Hilfe und weitere Informationen?

Kompetente Auskunft zu sämtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Verkehrsbefragung gibt es am kostenlosen Infotelefon unter 0800/60 60 604. Hier stehen Fachleute von Montag bis Sonntag von 6 bis 23 Uhr für Fragen gerne zur Verfügung.

Die Stadt Kassel bittet um Verständnis dafür, dass dieser Service zusätzlich nicht parallel durch die Stadtverwaltung angeboten wird.

 

Die Stadt Kassel bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch die Teilnahme an der Verkehrsbefragung zur Aktualisierung der Datengrundlage für die kommunale Verkehrsplanung beitragen. Weitere Informationen zum Projekt „Mobilität in Städten - SrV 2008“ sind unter www.tu-dresden.de/srv2008 zu finden.

 



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