Altersarmut? – Frauen sagen „Nein Danke!“
14.04.2008 | Herten
Arbeitsgruppe zur Alterssicherung von Frauen
Geringeres Gehalt, Halbtagsstellen oder Babypause – die meisten Frauen verdienen im Berufsleben weniger Geld und bekommen somit auch weniger Rente. Im Rahmen des vergangen Frauenstammtisches zur Alterssicherung von Frauen hat sich darum eine Gruppe von Frauen gefunden, die sich eingehend mit dem Thema „Altersvorsorge“ beschäftigen will.
Welche Möglichkeiten dabei die private Altersvorsorge bietet, welche Formen der Geldanlage und der Finanzplanung noch in Frage kommen, soll gemeinsam erörtert werden. Auch weitere Veranstaltungen zu diesem Thema möchte der Arbeitskreis auf die Beine stellen.
Die Zahlen sind erschreckend – mit durchschnittlich 501 Euro muss eine Rentnerin in Westdeutschland auskommen, während ein Mann im Vergleich den doppelten Betrag (915 Euro) zur Verfügung hat. Zwar ist den meisten Frauen klar, dass sie im Alter zu wenig Rente beziehen, doch lediglich ein Drittel der Frauen sorgt zusätzlich vor. Die Mehrheit überlässt die Zukunftsvorsorge lieber dem Partner – verstirbt dieser oder endet die Beziehung, sind die Frauen dann oftmals finanziell benachteiligt.
Interessierte Frauen können sich bei der Gleichstellungsbeauftragten, Christiane Rohde unter 02366-303487 melden.
Pressekontakt: Pressestelle, Anne Schwierz, Telefon: 02366/303180, E-Mail: a.schwierz@herten.de



