24. April 2008. Gute Nachrichten für Jugendliche, die sich bei der Berufsorientierung und dem folgenden Übergang von der Schule in den Beruf Unterstützung wünschen. Wie Anne Janz, Jugend- und Schuldezernentin und Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel gemeinsam erklärten, hat der Magistrat einstimmig die Umsetzung des Konzepts „Kasseler Übergangsmanagement Schule-Beruf“ zum kommenden Schuljahresbeginn beschlossen. Dieses Konzept wurde in einer Arbeitsgruppe von verschiedenen Akteuren aus dem Handlungsfeld Schule-Beruf erarbeitet. Die Stadt Kassel übernimmt die Verantwortung für eine kommunale Koordinierung und die dauerhafte Einrichtung eines Übergangsmanagements. „Die Berufsorientierung wird ab der Jahrgangsstufe sieben bis zum Übergang von der Schule in den Beruf in acht ausgewählten Schulen mit dem Bildungsgang Hauptschule durchgeführt, um eine höhere Passgenauigkeit bei der Berufswahl zu erreichen.“ Dies soll auch dazu beitragen, dem zukünftig zu erwartenden Fachkräftemangel in der Region entgegen zu wirken. Jugendliche erhalten einen qualifizierten Einblick in die beruflichen Bildungsmöglichkeiten, Warteschleifen bei der Berufsvorbereitung werden vermieden und der Anteil an arbeitslosen Jugendlichen ohne Berufsausbildung wird reduziert.
Dafür stellt die Stadt Kassel 2,5 Stellen und 106 000 Euro in 2008 zur Verfügung. Weitere 50 000 Euro werden von der Agentur für Arbeit für eine vertiefte Berufsorientierung und die Berufswahlvorbereitung an Schulen eingesetzt.
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