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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 08.05.2008
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Fälle von Leistungsmissbrauch aufgedeckt Bei der Routinekontrolle einer Grillstube wurde eine Frau bei Reinigungsarbeiten angetroffen. Es stellte sich heraus, dass sie seit Oktober 2005 Leistungen der ARGE MK bezog und ihre Tätigkeit dort nicht angegeben hat. Weitere Ermittlungen ergaben, dass ihr Ehemann seit Mai 2004 einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb führt. Auch das hat sie gegenüber der ARGE MK verschwiegen. Nach einer Hausdurchsuchung stießen die Ermittler zudem auf ein Konto, das der ARGE unbekannt war. Die Auswertung des Kontos ergab, dass der ARGE ein Gesamtschaden von rund 28.000 Euro entstanden ist. Es wurde Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. In einem weiteren Fall erhielten die städtischen Fahnder einen Hinweis, wonach ein Leistungsempfänger einen Partyservice betreiben soll, der bei der ARGE nicht angegeben worden war. Kontoüberprüfungen ergaben, dass erhebliche Umsätze getätigt wurden. Bei einer Hausdurchsuchung wurde zudem festgestellt, dass die Lebensgefährtin des Betreffenden in der Nachbarstadt ein Café betreibt. Dieses war der ARGE ebenfalls nicht angezeigt worden. In diesem Fall konnte ein Gesamtschaden in Höhe von 19.000 Euro ermittelt werden. Auch hier wurde Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. |
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