14. Mai 2008. Auf über 20.000 Euro kann sich in diesem Jahr der Stadtteil Waldau freuen. Das Geld aus dem städtischen Etat wurde jetzt vom Runden Tisch in Waldau für viele wichtige Einzelmaßnahmen bewilligt. Wie Oberbürgermeister Bertram Hilgen im städtischen Pressedienst mitteilte, gehe es darum, den Stadtteil noch lebenswerter für seine Bewohnerinnen und Bewohner zu machen. Insbesondere komme das zur Verfügung gestellte Geld Einrichtungen zugute, die die Betreuung junger Menschen im Blick hätten.
Die größte Summe, nämlich über 5.500 Euro, wird im Bürgerhaus Waldau investiert. Dort sollen die Platten von 30 Tischen erneuert sowie verschiedene Veranstaltungshilfen wie Präsentationstafeln und Notenständer angeschafft werden. Über jeweils 5.000 Euro können sich die Kita Waldau II für die Integrationsarbeit mit behinderten Kindern sowie die Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes freuen, die das Geld zum Aufbau eines Sportcamps in Waldau verwenden will. Die Grundschule Waldau erhält 1.500 Euro für die Anschaffung von Antiaggressionskoffern und Rhythmikkisten zur Verbesserung der Rhythmusgefühle für Erstklässler. 1.200 Euro wurden für das Jugendzentrum Alte Schule genehmigt. Für dieses Geld soll ein Kickertisch angeschafft werden. Über 1.400 Euro kann sich Tuspo Waldau freuen. Mit diesem Geld sollen zwei Zeitmessanlagen für den Beach-Handball-Platz gekauft werden. 800 Euro gehen an das Kinderhaus Waldau, das ein Notebook mit Lernsoftware erwerben will. Ferner soll das Digitale Recording Studio mit einem namhaften Betrag erweitert werden.
Hilgen zeigte sich überzeugt, dass sich der Stadtteil Waldau auf einem guten Weg befinde. Daran maßgeblichen Anteil habe der Runde Tisch, der seit 1999 als Kooperationsmodell der Institutionen arbeitet. Dieser habe sich bewährt, hätten doch die Mitglieder des Tisches die Möglichkeit, bei Problemen einzugreifen und negativen Entwicklungen entgegenzusteuern.
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