30. Mai 2008

Radroute des Monats Juni: Von Kempen zur Niers

Kreis Viersen

Landrat Peter Ottmann eröffnete mit etwa 120 Radfans auf der Radroute des Monats Juni die Radsaison. Wer bei dieser Aktion nicht dabei sein konnte, hat nun die Gelegenheit, auf den Spuren des Landrates zu radeln. Start ist an der Burg in Kempen. Von dort geht es entlang des Altstadtrings zum Kuhtor, dem einzigen erhaltenen Torturm der ehemals vier Stadttore. Wenig später erreichen die Radfahrer die Turmmühle, die 1781 erbaut wurde. Die Route verlässt den Altstadtring und folgt der Vorster Straße bis zur ehemaligen Bahntrasse von Kempen nach Grefrath. Auf dem Brahmsweg geht es über Felder und Wiesen in Richtung Mülhausen und Niersaue. Am Ostufer der Schleck biegt der Weg nach links und führt am Haus Steinfunder entlang in Richtung Oedt bis zur Burg Uda, wo in den vergangenen Jahren die Wiederherstellung des Niers-Altarmes Burgbenden statt fand.

Die Route quert weiter südlich die Niers auf einer ehemaligen Eisenbahnbrücke und führt dann auf der linken Niersseite über Wirtschaftswege zurück in Richtung Segelflugplatz Niershorst. Nach einer erneuten Überquerung der Niers geht es in unmittelbarer Nähe zum Flusslauf unter der Bundesstraße 509 hindurch. Danach wird erneut die ehemalige Bahntrasse von Kempen nach Grefrath genutzt. Im Ortskern von Grefrath radeln die Fahrer über die Hohe Straße bis zur Pfarrkirche St. Laurentius. Vor der Kirche führt die Tour nach rechts durch die Wohngebiete zum Niederrheinischen Freilichtmuseum Dorenburg.

Die Strecke zieht sich weiter in Richtung Niersaue. An der Langendonker Mühle geht es über die Niers. Hinter der Brücke ist das Kunstwerk Kultur-Raum des Künstlers Burkhard Siemsen zu sehen. Wenige Kilometer weiter lädt das Naturschutzgebiet Grasheide zu einem Zwischenstopp ein. Nächstes Ziel ist das Kloster Mariendonk. Dahinter geht es zurück Richtung Kempen. Hier erleben die Radfahrer nach einem lang gezogenen Anstieg eine veränderte Landschaft: Sie verlassen das Nierstal und durchqueren nun wieder die Kempener Platte mit ihren zahlreichen Bauernhöfen. Über den Spoosweg führt der Weg zurück zur Burg Kempen.

Eine Übersichtskarte über den Routenverlauf kann unter www.grenzenlos-radfahren.de kostenfrei ausgedruckt werden. Hier können die Routen als auch GPS-Tracks downgeloadet werden. Auf der Homepage des Kreises Viersen sind die älteren Radrouten des Monats archiviert und weitere Informationen zum Radfahren abrufbar.

Herausgeber:

Kreis Viersen - Der Landrat
Kaspar Müller-Bringmann
Pressesprecher
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